Insgesamt können so zirka 25.000 bis 35.000 Mannheimer Haushalte sicher mit heimischer klimaneutraler Energie versorgt werden.

Insgesamt können so zirka 25.000 bis 35.000 Mannheimer Haushalte sicher mit heimischer klimaneutraler Energie versorgt werden.

Bild: © ADSF/AdobeStock

"Weiße Mobilfunkflecken" sollen der Vergangenheit angehören: Dafür arbeiten nun der Bundesverband Breitbandkommunikation Breko und die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG). Die MIG ist dem Bundesverkehrsministerium unterstellt. Beide werden die geförderte Erschließung der Mobilfunklöcher einfacher und schneller gestalten. Dazu haben der Verband und die Gesellschaft eine Mustervereinbarung getroffen, auf deren Basis die Breko-Mitgliedsunternehmen ihre Glasfasernetze für geförderte Mobilfunkprojekte zur Verfügung stellen könnten, teilt der Glasfaserverband mit.

MIG-Geschäftsführer Ernst Ferdinand Wilmsmann betont: „Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass die Suche nach geeigneten Übergabepunkten für die Anbindung geförderter Mobilfunkmasten an Glasfasernetze oftmals sehr zeitaufwendig ist." Mit der Unterstützung des Breko und seiner Mitgliedsunternehmen könne die MIG genau an der Stelle schneller werden. " Ich freue mich auf viele konkrete Einzelverträge mit den Mitgliedsunternehmen des BREKO, dank derer wir den Mobilfunkausbau gerade in ländlichen Gebieten gemeinsam weiter voranbringen können", so der Geschäftsführer.

„Die Glasfaser sorgt nicht nur für ultraschnelle und zukunftssichere Internetanschlüsse zu Hause, sie ist auch unverzichtbare Basis für leistungsfähigen 5G-Mobilfunk. Deshalb unterstützen bereits vier von fünf BREKO Netzbetreibern den Mobilfunkausbau, indem sie Mobilfunkmasten mit Glasfaser anbinden. Von den heute in Deutschland mit Glasfaser angebundenen Mobilfunkstandorten wurde ein Drittel von unseren Mitgliedern gebaut. "Wir freuen uns sehr, diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Glasfaser- und Mobilfunknetzbetreibern durch die Zusammenarbeit mit der MIG nun auch auf den geförderten Mobilfunkausbau auszuweiten. So schließen wir gemeinsam Funklöcher, erhöhen die Auslastung und damit die Rentabilität der Glasfasernetze und verbessern die Mobilfunkqualität zum Vorteil der Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger – insbesondere in ländlichen Regionen", sagt Breko-Geschäftsführer Stephan Albers. (gun)

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