Das Digimondo-Starterpaket enthält Lizenzen für die Softwarelösungen des Unternehmens, den LoRaWAN-basierten Firefly-Netzwerkserver und den Niota-Datenhub, Schulungen für Mitarbeiter, Support, mehrere Bausteine und LoRa-basierte Gateways.

Das Digimondo-Starterpaket enthält Lizenzen für die Softwarelösungen des Unternehmens, den LoRaWAN-basierten Firefly-Netzwerkserver und den Niota-Datenhub, Schulungen für Mitarbeiter, Support, mehrere Bausteine und LoRa-basierte Gateways.

Bild: © metamorworks/AdobeStock

Ende 2025 laufen die Frequenznutzungsrechte aus: Die Bundesnetzagentur hat deshalb am Montag die "Grundsätze und Szenarien zur Bereitstellung von Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz und 2,6 GHz" veröffentlicht, teilt die Behörde selbst mit. "Gerade die Frequenzen unterhalb 1 GHz tragen wesentlich zur Breitbandversorgung in der Fläche bei. Diese Frequenzen sind ein wichtiger Baustein für die Versorgung mit mobilem Breitband, insbesondere in ländlichen Gebieten. Daher ist es wichtig, allen Marktbeteiligten rechtzeitig Rechts- und Planungssicherheit darüber zu geben, wie die Frequenzen erneut bereitgestellt werden", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Bundesnetzagentur stellt fünf Szenarien zu Dikussion: Versteigerung der Frequenzen, Verlängerung der Nutzungsrechte, Kombination aus beiden Elementen, Betreibermodell sowie Ausschreibung. Dabei werden insbesondere die Instrumente in den Blick genommen, die die Versorgung der Bevölkerung verbessern. 

Auch Negativauktion denkbar

Das "Szenarienpapier" enthält auch Überlegungen zu einer Negativauktion. Hierbei erhält derjenige Bieter den Zuschlag, der den geringsten Förderbedarf für den Mobilfunkausbau in bislang nicht lukrativen Gebieten hat. Die Negativauktion ist dabei auch im Kontext mit anderen Fördermitteln zu betrachten. Die Wahl eines Szenarios für die Bereitstellung der Frequenzen und die weitere Ausgestaltung steht in engem Zusammenhang mit der marktlichen Entwicklung und den jeweiligen Geschäftsmodellen der Marktteilnehmer.

Ziel der Bundesnetzagentur ist es, die Breitbandversorgung der Bevölkerung gerade in ländlichen Gegenden zu verbessern. Dies ist bei der erneuten Bereitstellung der Frequenzen ab 2026 besonders in den Fokus zu nehmen. Zugleich soll der nachhaltige Wettbewerb auf der Infrastruktur- und Diensteebene gefördert werden.

Um die Diskussion anzuregen, hatte die Bundesnetzagentur im Sommer vergangenen Jahres den "Frequenzkompass" veröffentlicht und dem Markt Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Nach Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen stellt die Bundesnetzagentur nunmehr Grundsätze und Szenarien für die Bereitstellung der Frequenzen zur Anhörung, um die Interessen der Marktbeteiligten und damit das weitere Vorgehen auszuloten.  (gun)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper