Fast lückenlos: ist die schnelle Glasfaser-Autobahn in Oberhaching.

Fast lückenlos: ist die schnelle Glasfaser-Autobahn in Oberhaching.

Bild: © enfvx/AdobeStock

Der Ausbau schneller Internetleitungen in Nordrhein-Westfalen macht Fortschritte. Inzwischen könnten zwei Drittel der hiesigen Haushalte auf gigabitfähige Netze zugreifen, erklärte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf nach einem Treffen mit Vertretern der Internetbranche.

Gut die Hälfte der Schulen (51 Prozent) seien bereits an das schnelle Netz angeschlossen, für fast alle restlichen Bildungseinrichtungen (45 Prozent) liefen entsprechende Arbeiten. Seit 2018 hat die Privatwirtschaft in NRW den Angaben zufolge 3,2 Mrd. Euro in das digitale Festnetz investiert, von Bund und Land kamen 1,1 Mrd. Euro an Fördergeldern.

So sind die Anschlusszahlen gewachsen

Auch regionale Anbieter sind mit beim Thema schnelles Internet mit im Boot: So sollen nach eigenen Angaben beispielsweise NetCologne und NetAachen von 2018 bis 2020  ihr Netz um 54.000 auf knapp 600.000 Glasfaseranschlüsse erweitert haben. Vodafone hat nach eigenen Angaben inzwischen 4,8 Mio. Anschlüsse gigabitfähig gemacht. Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter kündigte an, das Netz zu verbessern und das Downloadtempo schrittweise von derzeit maximal einem Gigabit auf maximal 10 Gigabit anzuheben.

Der neue Deutschlandchef der Telekom, Srini Gopalan, kündigte an: "Wir werden über 1240 Schulen in NRW mit einem Glasfaseranschluss versorgen. Das ist ein Drittel mehr, als wir in Aussicht gestellt hatten." Rund 18.000 Unternehmen in rund 90 Gewerbegebieten könnten Gigabit-Anschlüsse der Telekom buchen. In den kommenden beiden Jahren wolle die Telekom 1,3 Mrd. Euro in den Netzausbau in NRW investieren. (dpa/gun)

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