Gute Zahlen in Bayern: Der Freistaat belegt demnach beim aktuellen Ausbaustand einen Spitzenplatz unter den Bundesländern. Beim Glasfaserausbau hat man Platz 3 inne.

Gute Zahlen in Bayern: Der Freistaat belegt demnach beim aktuellen Ausbaustand einen Spitzenplatz unter den Bundesländern. Beim Glasfaserausbau hat man Platz 3 inne.

Bild: © blackboard/AdobeStock

Die Bundesnetzagentur hat am Mittwoch die Ergebnisse ihrer Breitbandmessung veröffentlicht. Diese seien nach wie vor "nicht zufriedenstellend". "Kunden erreichen oft nicht die versprochene Internetgeschwindigkeit", lässt sich Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA), in einer Mitteilung zitieren.

Ergebnisse im Festnetz

Im Festnetz erhielten 84,4 Prozent der Nutzer im Download mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate. Bei 42,3 Prozent der Nutzer wurde diese voll erreicht oder überschritten. Zwischen den einzelnen Bandbreiteklassen und Anbietern fielen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Bezogen auf die absolute Datenübertragungsrate würden sich die Anbieter – auch technologiebedingt – zum Teil „sehr deutlich“ voneinander unterscheiden, heißt es in der Mitteilung.

Erstmalig werden im Bericht auch Gigabitanschlüsse betrachtet. Ein Vergleich zum Vorjahr, in dem laut BNetzA ausschließlich Anschlüsse bis unter 500 Mbit/s in die Auswertung eingeflossen seien, sei daher mit Blick auf aggregierte Darstellungen nicht möglich. Die meisten Kunden (78,2 Prozent) waren mit der Leistung ihres Breitbandanschlusses zufrieden (Noten 1 bis 3). Weniger als 11 Prozent der Kunden bewerteten ihren Anschluss mit den Noten 5 oder 6.

Ergebnisse im Mobilfunk

Im Mobilfunk würde laut der Behörde das generelle Niveau "erneut deutlich unter dem im Festnetz" liegen. Über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg erhielten im Download 23,2 Prozent der Nutzer (2020/2021: 20,1 Prozent) mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten geschätzten maximalen Datenübertragungsrate; bei 3,0 Prozent der Nutzer (2020/2021: 2,6 Prozent) wurde diese voll erreicht oder überschritten.
Die Endkunden bewerteten die Anbieter erneut weit überwiegend mit Noten von 1 bis 3 (70,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Anteil jedoch zurückgegangen (2020/2021: 75,7 Prozent). (gun)

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