In Flensburg soll in den kommenden Jahren eine hochmoderne Glasfaser-Infrastruktur bis in die Wohnungen aufgebaut werden.

In Flensburg soll in den kommenden Jahren eine hochmoderne Glasfaser-Infrastruktur bis in die Wohnungen aufgebaut werden.

Bild: © Karsten/AdobeStock

Die GVG Glasfaser bietet künftig unter der Marke „teranet“ Glasfaseranschlüsse in Friedberg an. Lange war nicht klar, wie es in der hessischen Kreisstadt mit dem Ausbau weitergeht. Nachdem die Vermarktungsphase durch die GVG Ende 2023 abgeschlossen war, sei viele Wochen nichts passiert, so berichtete es zumindest die Regionalpresse. Eine Kooperation mit dem Telekommunikationsunternehmen Yplay bringt nun die Wendung.

Die „Frankfurter Rundschau“ berichtete zum Jahresanfang, dass die GVG Glasfaser aufgrund einer verfehlten Vermarktungsquote von mindestens 40 Prozent den Glasfaserausbau in Friedberg gestoppt habe. Die Stadt Friedberg reagierte dem Bericht zufolge enttäuscht und warf dem Unternehmen aus Kiel mangelnde Kommunikation über den Fortgang der Pläne vor.

GVG nutzt Open Access von Yplay

Nun scheint es eine Lösung in dem geschilderten Konflikt zu geben. Die GVG kooperiert mit Yplay. Das Unternehmen aus dem hessischen Altenstadt baut bereits in 13 Kommunen der Wetterau Glasfaser aus. Mit den Kielern hat Yplay eine Open-Access-Vereinbarung geschlossen. Der Glasfaserausbau in Friedberg wird zunächst in den Stadtteilen erfolgen, die die GVG Glasfaser im Vorfeld bereits erfolgreich vermarktet hatte. Dies sind Bauernheim, Dorheim, Ockstadt sowie Ossenheim. In Fauerbach und der Friedberger Kernstadt wird eine gemeinsame Vermarktungsphase von Yplay und der GVG Glasfaser erfolgen. (lm)

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