Seit 20 Jahren baut die TüNet, Telekommunikationssparte der swt, für Großkunden, Behörden oder im Auftrag der größeren Internetanbieter die Glasfaser-Infrastruktur mit Anbindung an das Hochgeschwindigkeitsinternet. Vorwiegend waren dies bislang größere Einzelprojekte mit teils namhaften Großkunden. In Zukunft sollen Gewerbegebiete in den Überlegungen der TüNet eine größere Rolle spielen. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung in Tübingen (WIT) plant TüNet ein Glasfaser-Ausbauprogramm für Gewerbegebiete, um kleinere und mittlere Gewerbe zu stärken.
Dabei erschließt das Unternehmen erstmals in einem Piloten im Stadtteil Hirschau ein ganzes Gewerbegebiet mit Glasfaser. In den nächsten fünf Jahren sollen weitere ausgewählte Gewerbegebiete folgen. Im Zuge der Erschließung ergänzen die swt zusätzlich noch Erdgasleitungen als Nachverdichtung. Der Baubeginn ist zum 9. September vorgesehen. Bis voraussichtlich November soll die Haupttrasse fertig sein. Danach können sich Interessenten an die neue Glasfasertrasse anschließen lassen. Wie viele das bis Jahresende noch sein werden, hänge von der Witterung im Herbst und zum Winteranfang ab, teilten die swt mit. Zudem gebe es optional auch die vorsorgliche Verlegung von Leerrohren bis in die Gebäude. So lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt Glasfaser-Anschlüsse verlegen.
Erstmals eigene Internet-Tarife der TüNet
Ein weiterer neuer Baustein im Portfolio der TüNet, der ebenfalls beim Erschließungsprojekt in Hirschau erstmals zum Tragen kommt, ist der erste eigene Internet-Tarif "TüNetFaser" für Gewerbekunden der Stadtwerke Tübingen. (sg)



