Der FÖS-Studie zufolge fallen durch die Verwendung von Erdgas im Wärmesektor in Deutschland jährlich Treibausgas-Emissionen in Höhe von bis zu 107,2 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten an.

Der FÖS-Studie zufolge fallen durch die Verwendung von Erdgas im Wärmesektor in Deutschland jährlich Treibausgas-Emissionen in Höhe von bis zu 107,2 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten an.

Bild: © Nadine Marfurt/Unsplash

Der Ulmer Softwareentwickler Wilken will Energieversorgern und Wohnungsunternehmen mit neuen Anwendungen bei der Abrechnung von Heizkosten helfen.

Sämtliche dazugehörige Prozesse ließen sich so abbilden. Dies reiche von der automatischen Ablesung der Zähler und Heizkostenverteiler über den sicheren Datentransfer bis hin zur Abrechnung mit der Produktlinie Energy und künftig auch der NTS-Suite.

Heizkostenverordnung geändert

Wilken zielt mit Energy vor allem auf mittlere und große Versorger. Die NTS-Suite wiederum ist für die Integration in die Microsoft-Welt gedacht.

Hintergrund ist, dass die Bundesregierung Anfang August die Heizkostenverordnung geändert hat. Demnach müssen bis 2026 alle Geräte zur Verbrauchserfassung fernablesbar sein.

Wilken verspricht Rechtssicherheit

Sind fernablesbare Zähler oder Heizkostenverteiler installiert, müssen Gebäudeeigentümer ihren Mietern ab Inkrafttreten der Novelle mindestens zweimal im Jahr Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zukommen lassen. Von 2022 an muss dies sogar monatlich geschehen.

Wilken verspricht, mit seiner Lösung nicht nur "Rechtssicherheit" zu schaffen, sondern auch einen weitgehend automatisierten Ablauf zu gewährleisten. Zudem werde der Aufwand für "die doch sehr weitgehenden Informationspflichten" minimiert.

Transparenter Verbrauchsvergleich

Das zentrale P/5-Messdatenmanagement könne den Kunden Verbrauchsinformationen vom kommenden Jahr an monatlich zur Verfügung stellen, erläutert das Unternehmen in einer Presseaussendung.

Dazu kämen beispielsweise Angaben zu Brennstoffmix, erhobenen Steuern und Abgaben sowie Zöllen. Auch der Vergleich des aktuellen Heizenergieverbrauchs mit dem Verbrauch des vorangegangenen Abrechnungszeitraums werde transparent dargestellt.

Auch "Stand Alone"-Lösung möglich

Unternehmen könnten die P/5-Heiz- und Nebenkostenabrechnung integriert mit Energy und künftig auch mit der NTS-Suite einsetzen oder auch als "Stand Alone"-Lösung betreiben, führt Wilken aus. Bestehende Abrechnungssysteme ließen sich problemlos über die etablierten Datenaustauschformate der Wohnungswirtschaft anbinden. (aba)

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