Als Dark Data bezeichnet man Daten, die zwar von Informationssystemen erfasst und gespeichert, aber nicht verwendet werden. Bei großen Datenmengen können viele Daten entstehen, die nicht alle analysiert, betrachtet oder benutzt werden. So kommt es, dass man sich der Existenz der Daten nicht mehr bewusst ist.

Als Dark Data bezeichnet man Daten, die zwar von Informationssystemen erfasst und gespeichert, aber nicht verwendet werden. Bei großen Datenmengen können viele Daten entstehen, die nicht alle analysiert, betrachtet oder benutzt werden. So kommt es, dass man sich der Existenz der Daten nicht mehr bewusst ist.

Bild: © Gorodenkoff/AdobeStock

Die Stadtwerke-Tochter Netz Leipzig und das Klinikum St. Georg sorgen gemeinsam für digitale Resilienz. Ein Rechenzentrum des Krankenhauses haben die IT-Experten des Netzbetreibers in ihr Rechenzentrum integriert, wie die Leipziger Stadtwerke mitteilen. Das zweite Rechenzentrum soll zunächst an einem zweiten Standort bleiben.

Denn die räumliche Abstand soll unter anderem Ausfälle aufgrund von Katastrophen, Unwettern und Unfällen verhindern. Beide Rechenzentren haben denselben Datenstand und können jederzeit die Funktion des jeweils anderen übernehmen, teilt der kommunale Versorger mit. Für das Klinikum, seine Patienten und Mitarbeiter sei die Zusammenarbeit  ein großer Gewinn: So seien sensible Personendaten, Befunde und automatisierten IT-Prozesse, die den Klinik-Betrieb steuern, nun besonders sicher.  

Kosteneinsparungen im sechsstelligen Bereich

Die beiden Rechenzentren des Klinikums St. Georg sind der räumliche Standort für 350 verschiedene Anwendungssysteme auf rund 600 Servern, die weiterhin durch die St. Georg IT Gesellschaft betrieben werden. In den Rechenzentren werden die medizinischen Daten von insgesamt rund 200.000 stationären und ambulanten Fällen als auch logistische Informationen und Personaldaten der Klinikum St. Georg Unternehmensgruppe verarbeitet.

Besondere Sicherheit gewährleistet die sogenannte georedundante Spiegelung, die nun durch die Kooperation mit der Netz Leipzig stattgefunden hat, heißt es. Mit diesem Schritt setze das Klinikum St. Georg nicht nur seine Informationssicherheitsstrategie um, sondern spare auch Investitions-, Sach- und Personalkosten im hohen sechsstelligen Bereich.

Weitere Kooperationen

"Durch die Nutzung der vorhandenen Flächen bei der Netz Leipzig GmbH kann das Klinikum St. Georg erhebliche Investitionsmittel einsparen", sagt Thomas Werchau, Geschäftsführer der St. Georg IT Gesellschaft.

"Das Angebot der Netz Leipzig hat uns vom Leistungsumfang bis zum hohen Standard überzeugt, vielleicht ergeben sich ja noch weitere Anknüpfungspunkte für Kooperationen", ergänzt Iris Minde, Geschäftsführerin der St. Georg Unternehmensgruppe. Zudem sei der Umzug ohne Einschränkungen des Krankenhausbetriebs umgesetzt worden. (jk)

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