Der Kommunalversorger Enercity und seine Tochter Lynqtech wollen durch eine Kooperation mit dem Digitalisierungsdienstleister Vodafone Intelligent Solutions (VOIS) gemeinsam die Grundlagen für skalierbare KI schaffen. So sollen die "bestehenden KI- und Datenkompetenzen" von Enercity auf die nächste Stufe gehoben werden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Zu den zentralen Vorhaben von Enercity gehören nach eigenen Angaben der weitere Ausbau der unternehmenseigenen "AI Factory" als Plattform für die Entwicklung und Skalierung von KI-gestützten Anwendungen sowie die Weiterentwicklung des unternehmensweiten Datenhubs. So sollen Daten noch gezielter nutzbar gemacht, bessere, datengetriebene Entscheidungen getroffen und neue digitale Lösungen schneller in die Anwendung gebracht werden.
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Automatisierung interner Abläufe, prädikative Prognosen
Die hundertprozentige Vodafone-Tochter VOIS setzt dabei ihren Ansatz "Shared Intelligence" ein, um Daten, Technologie und menschliche Expertise miteinander zu verknüpfen. So soll ein "marktführender Ansatz" für KI-gestützte Energiebetriebsprozesse, digitale Kundendienste und datenbasierte Entscheidungen etabliert werden. Die Transformation soll langfristiges Wachstum und operative Resilienz für Enercity als KI-orientiertes Energieunternehmen fördern. Dazu gehören unter anderem:
- Automatisierung interner Arbeitsabläufe und der Content-Erstellung
- Prädiktive Analysen und Prognosen
- KI-gestützte Chatbots
- Ganzheitliches KI-Lifecycle-Management von der Entwicklung bis zum Betrieb
- Datenarchitektur, Governance und Qualitätskontrollen
- Optimierte Systemintegration durch Anbindung verschiedener Schnittstellen
Enercity setzt bereits heute künstliche Intelligenz, Datenanalysen und digitale Technologien zur Prozessoptimierung ein. Ziel der Zusammenarbeit sei es, bestehende KI- und Datenkompetenzen auf die nächste Stufe zu heben, heißt es weiter.
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Wir wollen Daten, Technologie und Fachwissen für die Energieversorgung von morgen zusammenbringen.
Aurélie Alemany,
CEO von Enercity
"Wer die Energieversorgung von morgen ökonomisch und nachhaltig gestalten will, muss Daten, Technologie und Fachwissen intelligent zusammenbringen", verdeutlicht Aurélie Alemany, Chief Executive Officer von Enercity. Die Zusammenarbeit mit VOIS unterstütze das Unternehmen dabei, die Chancen von künstlicher Intelligenz noch gezielter zu nutzen. Dies soll den Kommunalversorger dabei unterstützen, Flexibilität für eine bezahlbare Energiewende anzubieten, die eigenen dezentralen Anlagen mit digitalen Netzen und dem Trading zu verzahnen sowie diese für Kunden zu optimieren.
"Die Unternehmen, die in den kommenden zehn Jahren bei KI führend sein werden, sind jene, die bereits heute in die Grundlagen investieren, die für eine erfolgreiche Skalierung notwendig sind", sagt Chris Meads, Chief Commercial Officer von VOIS.
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Vodafone-Tochter VOIS: Von Shared Service zu Shared Intelligence
"KI verändert die Energiewirtschaft an mehreren Stellen gleichzeitig – im Kundenservice, in der Abrechnung, in der Steuerung von Anlagen", ergänzte Björn Walde, CEO des Enercity-Digitalisierungspartners Lynqtech. Die Enercity-Tochter arbeitet für den Mutterkonzern an mehreren dieser Stellen und führt diese zu einem System zusammen, das im Alltag der Energieversorgung trägt.
VOIS hat sich nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren von einer klassischen Shared-Service-Organisation zu einem Unternehmen für "Shared Intelligence" entwickelt, das effizientes und transformatives Wachstum ermöglichen will. Durch die Verbindung von menschlicher Expertise und KI soll die Fragmentierung von Wissen über Funktionen, Systeme und Organisationsgrenzen hinweg überwunden werden.