Das Dashboard der Marktpreisdatenbank zeigt den Status der Preisdatenimporte und lässt sich benutzerindividuell konfigurieren.

Das Dashboard der Marktpreisdatenbank zeigt den Status der Preisdatenimporte und lässt sich benutzerindividuell konfigurieren.

Bild: © Kisters

Ob Handel, Vertrieb, Beschaffung, Abrechnung – der Energiemarkt braucht aktuelle Preise. Die neue Datenbank des Software-Anbieters Kisters führt nun Preisdaten aus unterschiedlichen Quellen, etwa von EEX, EPEX, Trayport, WattSight, Reuters, ENTSO-E, automatisch zusammen.

„Bisher war es mühsam und fehleranfällig, Preisinformationen von mehreren Stellen zu importieren und die unterschiedlichen Datenformate manuell für das eigene IT-System umzuformen", sagt Heiko Schell, Vertriebsleiter Energie bei Kisters.

Basis für Risiko-Management, Prognosen, Portfoliobewertung, etc.

Mit der neuen Marktpreisdatenbank erhalte der Anwender künftig stets aktuelle Preisdaten, die er einfach im eigenen IT-System weiterverarbeiten oder direkt in der Marktpreisdatenbank visualisieren könne. Die Datenbank eigne sich als Basis für Prozesse wie Risiko-Management, Prognosen, Portfoliobewertung und -optimierung sowie die Überprüfung/Absicherung von Handelsstrategien auf historischen Daten.

Warnung bei Fehlern

Die Software erledigt laut Kisters hochautomatisiert den gesamten Prozess vom Import der Preisdaten aus unterschiedlichen Quellen über die Datenablage und Berechnung abgeleiteter Informationen/Zeitreihen bis zum Bereitstellen der Daten für andere Software und Anwender.

„Sollte es zu einem Fehler – wie unvollständige oder fehlerhafte Daten – kommen, benachrichtigt die Marktpreisdatenbank den Anwender und unterstützt ihn bei der Fehlerbehebung“, erläutert Schell.

Vielseitige Datenimporte

Standardschnittstellen zu allen relevanten Datenquellen wie EEX, EPEX, Trayport, WattSight, Reuters und ENTSO-E stehen ihm zufolge „out of the box“ zur Verfügung. Die Marktpreisdatenbank sei erweiterbar und ermögliche Datenimporte aus beliebigen Quellen. Sämtliche Daten sind historisiert und und revisionssicher, heißt es weiter.

Leichte Integration in beliebige Systeme

Die offene Schnittstellen würden die Integration in PFM-, Trade- und weitere Systeme erleichtern – auch von Drittanbietern. Die Anbindung von Matlab, Python, R, oder Excel  für eigenständige Analysen sei einfach möglich. (sg)

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