Powercloud will sich in den kommenden Jahren bewusst auf seine Kernaktivitäten konzentrieren, teilte der SaaS-Anbieter mit. Damit einher gehe die Abkehr von globalen Expansionsbemühungen und der Entwicklung nicht benötigter Zusatztechnologie. Stattdessen sollen die Beziehungen zu bestehenden Kunden gestärkt und das Engagement in der DACH-Region ausgeweitet werden.
Unterstützt vom australischen Eigentümer Hansen Technologies, der Powercloud im Februar 2024 übernommen hat, will sich das Unternehmen nun wieder seiner Ursprünge als technologisch führender SaaS-Anbieter für die Energiebranche in der DACH-Region besinnen, heißt es in der Pressemitteilung dazu. Damit der Retail Core Service (RCS) auch in Zukunft das Vorzeigeprodukt in der Energiewirtschaft bleibe, plane man weitere Investitionen in Forschungs- und Entwicklungsinitiativen, die darauf abzielen, Innovationen voranzutreiben und den Kunden einen Mehrwert zu bieten.
Powercloud gesteht Personalabbau ein und will sein Kernprodukt weitertreiben
Mit diesen strategischen Maßnahmen vertieft man zudem die Zusammenarbeit mit Hansen Technologies und nutzt deren globale Expertise in den technologisch fortschrittlichsten Energiemärkten der Welt. Powercloud-Kunden würden damit von einem besseren Support und Zugang zu preisgekrönten Utilities-Produkten von Hansen Technologies in den Bereichen Rechnungswesen, Marktkommunikation, Energiedatenmanagement und KI-optimiertem Stromhandel profitieren, heißt es weiter.
Im Rahmen der Re-Fokussierung habe man sich entschieden, Personal abzubauen (die ZfK berichtete), um sicherzustellen, dass alle Kräfte im Sinne der neuen Strategie eingesetzt werden. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben betroffenen Mitarbeitenden umfassende Unterstützung, einschließlich Abfindungspaketen, Beratung und Unterstützung beim beruflichen Neuorientierung an.
Powercloud-Geschäftsführer John May erklärte dazu: "Die Entscheidung, den Personalbestand zu reduzieren, wurde nicht leichtfertig getroffen. Sie ist aber notwendig, um sicherzustellen, dass das Unternehmen den Bedürfnissen der Energiewirtschaft weiterhin gerecht werden kann. Zugleich ist diese Maßnahme notwendig, um Powercloud nachhaltig in die Gewinnzone zu führen." (sg)
