Als Partner in der Initiative "Allianz SmartCity – Wir.Machen.Zukunft" unterstützt die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) die Entwicklung der eigenen Stadt zur SmartCity. Damit solche Lösungen auch Mehrwerte für Bürger und die lokale Wirtschaft generieren, will der Kommunalversorger die anwendungsfallspezifischen, nicht personengebundenen Daten miteinander kombinieren, analysieren und zu sinnvollen Lösungen verknüpfen lassen.
SmartCity DataHub für Dortmund
Genau dazu hat DEW21 mit der "DOdata" GmbH einen SmartCity DataHub gegründet. Die 100-prozentige Tochter von DEW, die gemeinschaftlich mit der Stadt Dortmund geführt wird, kombiniert Daten miteinander, die auf verschiedenen Wegen generiert und durch weitere Quellen angereichert werden. Anschließend werden diese vernetzt und analysiert. Auf dieser Grundlage sollen Lösungen für verschiedene Anwendungsfelder abgeleitet werden.
"Die Gründung der DOdata ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Entwicklung vom klassischen Energie- und Wasserversorger zu einem modernen Lebensversorger", erklärt Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung. "Wir bauen derzeit unsere Datenkompetenzen weiter aus und können diese sowohl synergetisch für den Aufbau des SmartCity DataHubs nutzen, als auch unsere Kooperationen und Assets optimal einbringen."
Daten bleiben in kommunaler Hand
Geführt wird DOdata von seiten der Stadt Dortmund mit Jan Fritz Rettberg und seitens DEW21 mit Sven Baumgarte. Durch den aktiven Zusammenschluss mit der Stadt auf Geschäftsführerebene sei sichergestellt, dass die Daten der SmartCity Dortmund in kommunaler Verantwortung bleiben, so DEW21. Auch wichtige Teile der Wertschöpfung bleiben damit in kommunaler Hand.
"Unsere Anteilseigner haben uns bei der Gründung der neuen Gesellschaft von Beginn an unterstützt", sagt Heike Heim, "nur so war es uns möglich, schon zum Digitalgipfel erste Anwendungsfälle für die Dortmunder Westfalenhallen umzusetzen. Dabei geht es um die intelligente Bewirtschaftung der Behindertenparkplätze am Messegelände sowie und ein smartes Abfallmanagement in den Messehallen."
Unterschiedliche Smart-City-Lösungen
DOdata wird als Dienstleistungsgesellschaft zukünftig verschiedene SmartCity-Lösungen für Dortmund anbieten. Die Dienstleistungen ergänzen und verbinden dabei laut DEW21 bereits durch städtische Unternehmen erbrachte Fähigkeiten und Leistungen.
In Kooperation mit Schlüsselpartnern aus der DSW21-Gruppe, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sollen die Anwendungen weiterentwickelt und von DOdata dienstleistend umgesetzt werden. Das Spektrum reicht von intelligenter Parkraumbewirtschaftung über Leckage-Erkennung bei Versorgungsleitungen bis hin zu Luftqualitätsmessungen.
"Wir sind nun aber erst einmal auf die Erfahrungen aus den Pilotprojekten gespannt, die wir passenderweise im Rahmen des in der kommenden Woche stattfindenden Digitalgipfels des BMWi sammeln werden", sagt Heim weiter, "doch unabhängig davon, welcher Anwendungsfall es auch ist: DOdata wird Mehrwerte generieren, die das ökonomische, ökologische und komfortable Wirtschaften und Leben in Dortmund fördern", ist sie sich sicher. (sg)



