Arbeiten künftig beim Smart Metering zusammen: Discovergy und Com-Metering.

Arbeiten künftig beim Smart Metering zusammen: Discovergy und Com-Metering.

Bild: © Discovergy/Com-Metering

Voraussichtlich noch 2019 beginnt in Deutschland der gesetzlich verpflichtende Smart-Meter-Rollout. Für rund eine Million Photovoltaikanlagen wird der Einbau von intelligenten Messsystemen damit zur Pflicht. Schon jetzt lohne es sich für Akteure im Solarmarkt wie PV-Anlagenbetreiber, sich intensiver mit der Bedeutung und den Chancen des digitalisierten Messstellenbetriebs auseinanderzusetzen, sagt Discovergy. Das Unternehmen aus Aachen kooperiert künftig mit Com-Metering. Das Unternehmen wurde Ende 2017 aus dem photovoltaikforum.com, der größten PV-Betreiber-Plattform, heraus gegründet. Das Unternehmen will sich im Zuge des Smart-Meter-Rollouts als gemeinsame Stimme für Belange der PV-Betreiber einsetzen und bildet als Community eine Einkaufsgemeinschaft für die Umsetzung des Pflichteinbaus von Smart Metern.

Com-Metering und Discovergy bieten Solaranlagenbetreibern Leistungen, die ihnen zufolge schon heute Vorteile bringen. Die Smart-Metering-Lösungen visualisieren demnach Energieerzeugung und Stromverbrauch in Echtzeit via Web-Portal oder Smartphone-App und liefern damit Anhaltspunkte, den Eigenverbrauch zu maximieren und den Stromverbrauch zu senken. "Wer sich heute für das Angebot von Com-Metering mit dem Discovergy-Zähler entscheidet, bekommt all diese Funktionen mitsamt acht Jahren Bestandsschutz und kann dem verpflichtenden Rollout ganz gelassen entgegensehen", sagt Joachim Lang, Vertriebsleiter bei Discovergy.

Unterschiedliche Angebote im Messstellenbetrieb

Jeder der sich eine Neuanlage mit einer Größe über sieben Kilowatt Leistung baue, sollte den Einbau eines geeigneten digitalen Stromzählers prüfen, sich nicht allein auf den lokalen Netzbetreiber verlassen, sondern von der freien Wahlmöglichkeit des Messstellenbetreibers Gebrauch machen, so Discovergy weiter. Auch Betreiber von größeren Photovoltaikanlagen über 100 Kilowatt können demnach profitieren.

Eine Analyse von Com-Metering habe zuletzt gezeigt, wie unterschiedlich die Angebote für den Messstellenbetrieb sind: So variiere der von den lokalen Netzbetreibern aufgerufene Preis für RLM-Zähler, die sich in ihren Funktionen nicht unterscheiden, zwischen 200 und 1000 Euro pro Jahr.

"Passgenaue Smart-Meter-Infrastruktur"

"Insgesamt stellen wir immer wieder fest, dass der Wert des Messstellenbetriebs in der Solarbranche erst langsam stärker wahrgenommen wird – obwohl Eigentümer von Solaranlagen ihren Messstellenbetreiber und dessen Angebote frei wählen können. Dabei gewinnen smarte Stromzähler rapide an Bedeutung. Denn in der vernetzen, digitalisierten Energiewelt laufen immer mehr Geschäftsmodelle über die passgenaue Smart-Meter-Infrastruktur", sagt Fabian Zuber, Mitinitiator der Com-Metering GmbH. (sg)

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