Die Gebäude des Projekts MeIEHR der Kölner Metropol Immobiliengruppe sind vollständig digitalisiert. 

Die Gebäude des Projekts MeIEHR der Kölner Metropol Immobiliengruppe sind vollständig digitalisiert. 

Bild: © Press'n'Relations 

Die Metropol Immobiliengruppe bietet Kunden in ihrem Objekt MelEHR im Kölner Melatengürtel als digitales Feature, dass diese ihren Energieverbrauch tagesaktuell abrufen können, um so das individuelle Verbrauchsverhalten zu verbessern. Die dazu nötigen Prozesse und die Technik hat das Unternehmen Stromkontor als wettbewerblicher Messstellenbetreiber (wMSB) mit Unterstützung von Gwadriga implementiert.

Das Projekt MelEHR der Kölner Metropol Immobiliengruppe umfasst eine Gesamtfläche von 2.100 Quadratmetern mit insgesamt 32 Mieteinheiten sowie einer Großtagespflege. Die Gebäude sind vollständig digitalisiert. Die dazugehörige MelEHR-App ermöglicht den Mietern die zentrale Steuerung aller smarten Anwendungen. Dazu gehören Lampen, Fenster- und Türkontakte, Jalousien, die Schließ-, Video- und Klingelanlage oder auch der Briefkasten sowie die komplette Kommunikation mit dem Vermieter
 

Vier Gateways für 36 Zähler

Die Messdaten der 36 Verbrauchsstellen der Immobilie werden dabei über lediglich vier Smart-Meter-Gateways von Theben gebündelt und sicher an die weiterführenden Systeme übermittelt. „Die Bündelung von drei mal zehn und einmal sechs Smart-Metern über lediglich vier Gateways war eine spannende technische Herausforderung, die so bisher noch nicht alltäglich ist", erklärte dazu Dustin Dominik Thüring, Head of Sales & Development der Stromkontor Unternehmensgruppe.

Die Unternehmensgruppe betreibt mit Ihren Töchtern, der Stromkontor Netzgesellschaft mbH, der Stromnetz24 GmbH und der Stromkontor Griesheim GmbH, bundesweit Strom und Gasnetze und hat sich auf den Betrieb von Objekt- und Arealnetze und deren Umnutzung von „Single-Tenant" zu „Multi-Tenant" spezialisiert. Die Stromkontor Unternehmensgruppe gilt nach eigenen Angaben als führender Netzbetreiber in diesem Segment und ist als überregionaler Verteilnetzbetreiber in ganz Deutschland aktiv.

Stromkontor sieht große Potenziale im wMSB

Mit Gwadriga habe man bei der n:1-Umsetzung eine Blaupause für weitere Projekte als wMSB gelegt, so Thüring weiter. "Denn über eine n:1-Strategie wird der Messstellenbetrieb natürlich deutlich wirtschaftlicher."

Stromkontor will das Geschäftsfeld als wMSB aber weiter ausbauen. „Wir sehen in der Digitalisierung des Energiemarktes große Potenziale. Um diese erschließen zu können, arbeiten wir gerne mit Partnern wie Gwadriga zusammen. Denn die sichere und verlässliche Abwicklung der dahinterliegenden Prozesse ist ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor", so Dustin Dominik Thüring.

Die 1:n-Strategie verfolgt auch EnBW: Zusammen mit EMH-Metering hatte man hierzu im Sommer vergangenen Jahres eine Lösung erarbeitet. Siehe dazu auch: Mehr Effizienz: Mehrere Messeinrichtungen pro Gateway. (sg)

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