Bild: © bilanol/AdobeStock

Die "co.met" GmbH erweitert ihr Portfolio um "SEN.connect". Es handelt sich um ein Leistungspaket für das intelligente Management und den Betrieb von SIM-Karten für die Machine-to-Machine(M2M)-Kommunikation intelligenter Messsysteme im Weiterverkehrsnetz (WAN). Dort kommuniziert das Smart-Meter-Gateway mit den externen Marktteilnehmern und vor allem auch mit dem Smart-Meter-Gateawy-Administrator. Das Produkt besteht aus drei Bausteinen: Einerseits der Bereitstellung von Global SIM-Cards, die sich unabhängig vom Mobilfunk-Provider in das jeweils vor Ort verfügbare Netz einbuchen können. Hinzu kommt ein M2M-Webportal, auf dem zugangsberechtigte Nutzer die SIM-Karte selbst verwalten können. Das dritte, optional nutzbare Modul ist die komplette Dienstleistung rund um den Rollout und den Betrieb von SIM-Karten im intelligenten Messsystem durch "co.met".

Der Prozess mit SIM-Karten sei sensibel und fehleranfällig, deswegen sei es von Vorteil, wenn man diesen vorkonfiguriert aus einer Hand beziehen könne, unterstreicht der Saarbrücker Dienstleister. Komme es beispielsweise zu Störungen, müssen Informationen nicht bei verschiedenen Partnern abgefragt und aus verschiedenen Systemen zusammengeführt werden, sondern stünden im M2M-Webportal direkt auswertbar zur Verfügung. Über das Portal lassen sich laut "co.met" die SIM-Karten verwalten und individuell konfigurieren. Aufgaben wie Tarife hinterlegen und anpassen, Alarmparameter einstellen, Karten sperren und so weiter würden sich so an einer zentralen Stelle erledigen lassen.

Beschaffungs- und Produktionsprozesse gemeinsam abgestimmt

Die Karten werden schon beim Smart-Meter-Gateway-Hersteller eingebaut und getestet. Dazu haben "co.met", Telefónica und Theben ihre Beschaffungs- und Produktionsprozesse in einem gemeinsamen Projekt abgestimmt. "Das heißt, mit dem elektronischen Lieferschein erhält der Smart-Meter-Gateway-Bezieher zusätzlich Informationen zur jeweils verbauten SIM-Karte. Der manuelle Prozess der Zuordnung und der Dialogeingabe in die IT-Systeme entfällt. Alle Informationen stehen automatisiert und zielsicher dort in den Systemen zur Verfügung, wo sie später benötigt werden", sagt René Claussen, Leiter Business Development bei "co.met". (sg)
 

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