"Die vielen Positionswechsel machen deutlich, wie groß die Dynamik in der Smart-City-Landschaft ist. Schlechte Platzierungen sind nicht in Stein gemeißelt, gleichzeitig darf sich niemand auf Erfolgen ausruhen“, kommentierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Berndhard Rohleder die Ergebnisse.

"Die vielen Positionswechsel machen deutlich, wie groß die Dynamik in der Smart-City-Landschaft ist. Schlechte Platzierungen sind nicht in Stein gemeißelt, gleichzeitig darf sich niemand auf Erfolgen ausruhen“, kommentierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Berndhard Rohleder die Ergebnisse.

Bild: © SasinParaksa/AdobeStock

An der Spitze des Smart-City-Index des Digitalverbands Bitkom gibt es Verschiebungen: Neu in den Top 10 sind demnach Osnabrück (Niedersachsen) und Aachen (Nordrhein-Westfalen). Das genaue Ranking verrät Bitkom indes noch nicht, dies soll am 8. Oktober im Rahmen der Smart-Country-Convention geschehen.

Während Aachen laut Bitkom mit dem elften Rang 2019 nur knapp einen Platz unter den besten Zehn verfehlt hatte, geht es für Osnabrück als 31. des Vorjahres viele Plätze nach oben. Für die Analyse haben Fachleute von Bitkom Research mehr als 11.000 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. Folgende Städte haben es unter die Top 10 geschafft (in alphabetischer Reihenfolge): Aachen, Berlin, Darmstadt, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, Köln, München, Osnabrück und Stuttgart.

Große Dynamik in der Smart-City-Landschaft

„Der Smart-City-Index zeichnet ein noch genaueres Bild von der Digitalisierung der deutschen Großstädte. Alle Städte bewegen sich nach vorn, einige – wie Osnabrück – machen dabei richtig Tempo“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Das Ranking bietet im Vergleich zu 2019 viele Überraschungen. Für den Aufsteiger des Jahres geht es 29 Plätze nach oben, andere Städte verlieren ähnlich stark an Boden.“

Rohleder: „Die vielen Positionswechsel machen deutlich, wie groß die Dynamik in der Smart-City-Landschaft ist. Schlechte Platzierungen sind nicht in Stein gemeißelt, gleichzeitig darf sich niemand auf Erfolgen ausruhen.“ Bitkom will den Städten mit dieser Untersuchung eine Vergleichsgrundlage für ihre eigenen digitalen Aktivitäten geben, Erfolgsbeispiele aufzeigen und die Städte so bei ihren Digitalisierungsbemühungen unterstützen.

5 Kategorien, 136 Parameter, 11.000 Datenpunkte

Der Smart-City-Index analysiert und bewertet die Städte in fünf Kategorien: Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft. Für jede Stadt wurden 136 Parameter untersucht – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit.

In den fünf Kategorien wurden für jede Stadt Index-Werte errechnet, aus denen sich Gesamtwert und Gesamtrang ergaben. Den untersuchten Städten wurde jeweils Gelegenheit gegeben, die erhobenen Werte zu überprüfen und zu kommentieren. (sg)

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