Die ersten Gateways sind zertifiziert. In der Transportbox können sie sicher und BSI-konform reisen.

Die ersten Gateways sind zertifiziert. In der Transportbox können sie sicher und BSI-konform reisen.

Bild: © PPC

"Das erste Gateway ist naturgemäß das schwerste, denn erst in der Realität zeigt sich dann, ob alles bedacht wurde und die gemeinsam zwischen Westfalen Weser Netz (WWN) und GWAdriga eingeübten Abläufe auch mit einem zertifizierten Gerät und dem dazu notwendig hohen Automatisierungsgrad funktionieren", betont Martin Kloppenburg, verantwortlicher Projektleiter bei der WWN.

In diesem Jahr sollen mehr als 100 iMSys ausgerollt werden, für das Jahr 2020 sind dann mehr als 1000 Gateway-Installationen geplant. Insgesamt wird Westfalen Weser Netz in den kommenden Jahren rund 85.000 intelligente Messsysteme in Produktion nehmen.

Großes Netzgebiet stellt Herausforderung dar

Das 6.400 km2 große Netzgebiet reicht über zwei Bundesländer und stellt eine Herausforderung für die WWN dar. "Die reibungslose Inbetriebnahme und der zuverlässige Betrieb der Gateways sind ganz wesentliche Voraussetzungen für die Wirtschaftlichkeit des Rollouts. Denn wenn ein Monteur einen Zählpunkt ein zweites Mal anfahren muss, um eine Störung zu beseitigen, rechnet sich das schon nicht mehr", erläutert Kloppenburg. Daher wurden alle Abläufe im Vorfeld intensiv getestet.

Das SAP IS-U von WWN wurde an die GWAdriga-Systeme im Zuge des gemeinsamen Anbindungsprojektes voll automatisiert angebunden. Parallel zum öffentlichen Telekommunikationsnetz wurde ein CDMA-Netz angebunden, damit die Datenübertragung in jedem Falle sichergestellt ist. Die Pflichtvisualisierung der Verbrauchsdaten für den Endnutzer wird über die Basis MSB-Visualisierung von GWAdriga umgesetzt. (pm)

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