Umgerüstet mit dem IOmeter kann eine moderne Messeinrichtung auch unter anderem verschiedene Haushaltsgeräte, wie hier im Bild, einen Fön, erkennen.

Umgerüstet mit dem IOmeter kann eine moderne Messeinrichtung auch unter anderem verschiedene Haushaltsgeräte, wie hier im Bild, einen Fön, erkennen.

Bild: © co.met/Dirck

Bislang ist der neue moderne Zähler nicht vernetzt. Endverbraucher müssen außerdem, um ihre nutzerspezifischen und deutlich interessanteren Zählerstände ablesen zu können, eine komplizierte PIN eingeben. Zugleich wird der Verbrauch nicht nutzerfreundlich visualisiert.

Derzeit kaum Kontrolle über aktuellen Stromverbrauch möglich

»Niemand läuft alle 15 Minuten zu seinem Zähler, um den Stromverbrauch zu kontrollieren«, verdeutlicht Philipp M. Krebs, Geschäftsführer von "esc – energy smart control" und Kooperationspartner von "co.met". Neuartige Stromprodukte oder -tarife, die neben dem aktuellen Stromverbrauch auch tages-, wochen- oder monatsbezogene Verbrauchswerte benötigen, können mit der normalen modernen Messeinrichtung (mME) nicht eingeführt werden. Und die Messstellenbetreiber müssen die Zähler weiter vor Ort manuell ablesen.

Einheitliche Datenschnittstelle

Daher hat "esc" den »IOmeter« entwickelt. Dieser wird mittels eines Magnetrings an der INFO-DSS  befestigt – über diese für den Letztverbraucher vorgesehene Datenschnittstelle verfügt jede moderne Messeinrichtung. Der Kunde kann nun die PIN nutzerfreundlich per spezieller Smartphone-App eingeben. Die laut "esc" nach höchsten Standards verschlüsselte Daten-Übertragung erfolgt mittels Bluethooth und/oder SubGHz-Funk. Wenn der Kunde es wünscht, sendet die IOmeter-App die Daten anschließend zum Beispiel als Ein-Klick Selbstablesung an den Lieferanten. Strom vom Zähler wird dabei nicht benötigt, der IOmeter läuft batteriebetrieben.

Einzelne Geräte können aufgeschlüsselt werden

Über die IOmeter-App lassen sich Zählerstände, historische Verbrauchsdaten, oder die aktuelle Wirkleistung übermitteln. Da der IOmeter unterschiedliche Geräte im Haushalt erkennen kann, schlüsselt die App den Energieverbrauch und die Kosten transparent beispielsweise für Kühlschrank oder Waschmaschine auf.

In der Advanced Version, hier ist eine sogenannte IOmeter Bridge nötig, erfolgt die Zählerstands- und Verbrauchsdatenübermittlung direkt in das Heimnetzwerk des Kunden, so dass der Zugriff auf die Daten ortsunabhängig möglich wird. Gibt der Kunde seine datenschutzkonforme Einwilligung, haben Versorger und Messstellenbetreiber Einblick in seine Verbrauchsdaten. „IOmeter zeigt dem Kunden leicht verständlich seinen Stromverbrauch und -kosten.  Kostenintensive Stromfresser haben so keine Chance mehr, der Kunde kann Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen“, erklärte "esc"-Geschäftsführer Krebs der ZfK auf der E-World.

Der IOmeter werde zudem für Endkunden ausschließlich über den jeweiligen Versorger erhältlich sein. "esc" tritt hier mit "co.met" als White-Label-Provider auf. (sg)

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