Statt tippen – scannen: So lassen sich Fehler vermeiden und die Parksünder effizienter registrieren.

Statt tippen – scannen: So lassen sich Fehler vermeiden und die Parksünder effizienter registrieren.

Bild: © Anyline

Die Stadtwerke München sind in der bayerischen Landeshauptstadt auch für die Parkkontrollen verantwortlich. Und damit für 1,54 Millionen Einwohner. Um bei Ordnungswidrigkeiten Kontrollen einfacher durchführen zu können, suchten die Münchner nach einer technischen Lösung, die die Mitarbeiter entlastet.

Bislang mussten die hiesigen Parkwächter bei ihren alten Geräten Kennzeichen nicht nur händisch, sondern auch doppelt in ihr mobiles Endgerät eingeben: Einmal in der richtigen Reihenfolge und ein zweites Mal rückwärts, um die korrekte Eingabe zu bestätigen. Bei der neuen Handy-Parken-Kontroll-App wird dieser Schritt erheblich vereinfacht oder fällt zur Gänze weg.

Wie es funktioniert:

Denn das Wiener Tech-Unternehmen Anyline, das auf mobile optische Texterkennungs-Technologie (OCR) spezialisiert ist, hat neben dem digitalen Einscannen von Ausweisdokumenten und Stromzählern inzwischen auch Möglichkeiten für das akkurate Einlesen und Dokumentieren von Nummernschildern entwickelt.

Das Entwicklerteam der Stadtwerke testete zunächst die Demo-App und ließ die Machine-Learning-basierte Software anschließend an eigene Bedürfnisse anpassen. So sei den Münchnern vor allem eine Funktion wichtig gewesen, die das Scannen bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglicht. Zugleich sollte die Lösung einfach zu bedienen sein. Die SWM sind mit der mobilen Scan-Lösung nach eigenem Bekunden "sehr zufrieden". "Für uns bedeutet das eine große Effizienzsteigerung und damit eine grundsätzliche Verbesserung der Parkkontrollen in München", so Gerald Vogt, Projekt Manager Stadtwerke München. (sg)

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