Der Stadtwerke-Gruppe Thüga und der Zahlungsdienstleister Mastercard planen eine enge Kooperation in den Bereichen Elektromobilität und Smart City. Hierzu sind sie eine strategische Partnerschaft eingegangen.
Die beiden Partner wollen dabei unter anderem ihre jeweiligen Kompetenzen aus dem Bereich Ladeinfrastruktur (Thüga) und Zahlungsabwicklung (Mastercard) bündeln.
Geographische Erfolgsfaktoren sollen über Machine Learning ermittelt werden
Darüber hinaus möchten beide Unternehmen auch im Bereich von Onlinediensten zusammenarbeiten und aggregierte, anonymisierte Ausgabedaten neben öffenlich verfügbaren externen Umgebungsinformationen analysieren – etwa zu Wetter, Verkehr, Bevölkerung oder Points of Interest wie Kinos, Restaurants oder öffentliche Einrichtungen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Dadurch sollen mit Hilfe von Machine Learning geographische Erfolgsfaktoren identifiziert werden, um zum Beispiel Kommunen zu beraten, wie Innenstädte attraktiv gestaltet und wiederbelebt werden können, heißt es.
Thüga wird Mitglied in weltweitem Städte-Netzwerk "City Possible"
Zudem tritt die Thüga als nach eigenen Angaben erstes Unternehmen aus der Energie- und Wasserversorgungsbranche dem von Mastercard initiierten „City-Possible-Netzwerk" bei und bringt ihr Know-how und ihre Smart-City-Lösungen für die Entwicklung vernetzter, intelligenter und nachhaltiger Städte in die globale Partnerschaftsinitiative mit ein.
Das 2018 von Mastercard initiierte weltweite Netzwerk „City Possible“bringt Verantwortliche von Städten, Gemeinden, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammen, um den Austausch rund um Digitalisierung und inklusive Urbanisierung zu erleichtern.
Im Fokus der Partnerschaftsinitiative steht der Aufbau integrativer und nachhaltiger Städte, indem der Zugang zu städtischen Dienstleistungen verbessert, städtische Mobilitätslösungen erweitert und datengestützte Entscheidungen ermöglicht werden. So können alle Beteiligten gemeinsam an Zukunftsthemen arbeiten und innovative Lösungen für lebenswerte Städte und Kommunen mitentwickeln.
Cord: "Erfahrungsaustausch, um Herausforderungen der Digitalisierung noch schneller anzugehen"
„Die neue Partnerschaft mit Mastercard und der internationale Erfahrungsaustausch mit dem ‘City Possible’-Netzwerk werden uns helfen, die Herausforderungen der Digitalisierung noch schneller anzugehen und richtungsweisende Lösungen zu entwickeln, um eine integrative und nachhaltige Stadtentwicklung voranzutreiben und die Zukunft der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft aktiv mitzugestalten“, erklärte der stellvertretende Thüga-Vorstandsvorsitzende Matthias Cord.
"Immer mehr Städte und Kommunen machen sich mit Smart City- Projekten auf den Weg in eine digital vernetzte Zukunft. Mit unseren digitalen Lösungen möchten wir die mehr als 100 Stadtwerke der Thüga-Gruppe dabei unterstützen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und Prozesse effizienter zu gestalten“, ergänzte Peter Bakenecker, Division President für Deutschland und die Schweiz bei Mastercard
Zu den mehr als 220 Mitgliedern des internationalen Partnerprogramms gehören bereits große Metropolen wie Athen, Helsinki, London, Los Angeles, Melbourne, New York oder Prag ebenso wie zahlreiche kleinere Städte und Kommunen wie der Salzlandkreis. Darüber hinaus unterstützt die Initiative mehr als 320 Städte weltweit bei der Digitalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs. (hoe)



