Laut Steag entfalle für die Beschäftigten viel manueller Aufwand bei der Datenaufbereitung, die stattdessen komplett von der Software übernommen werde.

Laut Steag entfalle für die Beschäftigten viel manueller Aufwand bei der Datenaufbereitung, die stattdessen komplett von der Software übernommen werde.

Bild: © Steag/Optenda

Die in Stuttgart ansässige Optenda ist auf digitales Energiemanagement sowie Energiedienstleistungen spezialisiert. Sie ist eine Tochtergesellschaft des Essener Energieunternehmens Steag. Optenda hat mit dem neuen „CO2 Monitor“ eine Software für Monitoring und Bilanzierung von CO2-Emissionen entwickelt. Der CO2 Monitor soll damit das zunehmend an Relevanz gewinnende CO2- und Nachhaltigkeitsmanagement deutlich vereinfachen, heißt es in einer Steag-Pressemitteilung.

Entwickelt wurde die Software zur Anwendung sowohl in Unternehmen aus Industrie, Handel und Gewerbe aller Größenordnungen von kleinen Unternehmen bis großen Konzernen, aber auch für den Einsatz in Kommunen und öffentlichen Einrichtungen. Die Software ermöglicht zudem die Erfassung weiterer Treibhausgasemissionen. Die Dateneingabe erfolgt über eine Eingabemaske, bei der der Nutzer Schritt für Schritt durch den Erfassungsprozess geführt wird. Dabei stehen nach den spezifischen Bedarfen des jeweiligen Unternehmens vordefinierte Auswahlmöglichkeiten für die Berechnung von Emissionsmengen bereit.

Ermittlung von Produkten oder einzelnen Standorten möglich

Auch die Emissionen der vor- und nachgelagerten Stufen auf der gesamten Wertschöpfungskette würden laut Steag berücksichtigt, was die Ermittlung eines umfassenden CO2-Fußabdrucks möglich mache. Welcher Umfang dabei berücksichtigt werden soll, kann mit dem CO2 Monitor flexibel festgelegt werden: Ob eine Treibhausgas-Bilanz für das gesamte Unternehmen, für einen einzelnen Standort oder für ein bestimmtes Produkt erstellt werden soll, lässt sich auswählen.

Um die Aktualität und Richtigkeit der Berechnungen jederzeit zu gewährleisten, bezieht der CO2 Monitor die als Berechnungsgrundlage verwendeten Emissionsfaktoren für den Treibhausgas-Ausstoß aus offiziellen Datenbanken. Die Bilanzierung erfolgt nach dem GHG Protocol (Green House Gas Protocol), das als weltweiter Standard für die Treibhausgas-Bilanzierung anerkannt und gebräuchlich ist. Damit seien die errechneten Ergebnisse und Bilanzen objektiv vergleichbar und bewertbar, heißt es ferner. (gun)

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