Andreas Pfeif, SWLB; Arthur Teuber, mm-lab, und Jörg Raff, Stadt Kornwestheim (v.l.n.r.) bei dem Pilotbaum.

Andreas Pfeif, SWLB; Arthur Teuber, mm-lab, und Jörg Raff, Stadt Kornwestheim (v.l.n.r.) bei dem Pilotbaum.

Bild: © SWLB

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) gehen in einem Pilotprojekt digitale Wege in der Baumbewässerung. Zusammen mit dem Partnerunternehmen mm-lab wurde ein Testbaum mit Sensoren ausgestattet. Für die Datenübertragung nutzen die Stadtwerke ihr bestehendes LoRaWAN-Funknetz als Infrastruktur, für die Datenverarbeitung ihre Internet-of-Things-Plattform. Über die Sensoren wird die Bodenfeuchte gemessen und damit auch die Wassermenge, die er benötigt, teilt die SWLB mit.

Der erste Baum (im Moldengraben) wurde noch im Oktober mit einem Sensor ausgestattet. Seither werden die Daten täglich abgerufen und verarbeitet. Bei einer kritischen Bodenfeuchte erfolgt eine Warnmeldung. Über eine smarte Anwendung in Verbindung mit den Daten über die jeweiligen Bäume vermittelt das neue System die optimale Gießmenge. So kann verhindert werden, dass der Baum überwässert wird oder gar vertrocknet.

Nicht alle Bäume benötigen Sensoren

Arthur Teuber, Projektleiter bei mm-lab, erläutert: "Über die Kopplung mit dem städtischen Baumkataster, das ist das Verwaltungsverzeichnis aller städtischen Bäume, können wir zukünftig die Gießmenge automatisch steuern und die Routen der Gießfahrzeuge optimieren." Der Projektleiter ergänzt: "Wir entwickeln ein Bodenfeuchtemodell, das Daten nur über exemplarisch an bestimmten Baumstandorten vergrabenen Sensoren abrufen kann". So müsse nicht jeder Baum mit einem Sensor ausgestattet werden, was die Nutzung für Kommunen interessant und finanzierbar mache. (gun)

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