Das Ahrtal (Bild vor dem Hochwasser) will aus der Katastrophe „stärker und moderner“ hervorgehen.

Das Ahrtal (Bild vor dem Hochwasser) will aus der Katastrophe „stärker und moderner“ hervorgehen.

Bild: © Achim Meurer/Rheinland-Pfalz Tourismus

Zur Wärmeversorgung von 1100 Haushalten ist im flutgeschädigten Bad Neuenahr-Ahrweiler am Donnerstag eine mobile Gasversorgungsanlage in Betrieb gegangen. Sie versorge die Menschen im nahenden Winter unabhängig von der Wiederherstellung der regulären Gashochdruckleitungen, teilte das rheinland-pfälzische Innenministerium mit. Das Versorgungsnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler war bei der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal vor rund drei Monaten zerstört worden.

Nach der Ankündigung der Energieversorgung Mittelrhein (EVM) im August, weite Teile der Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler voraussichtlich bis März 2022 nicht mit Gas versorgen zu können, hatte das Land mit den Planungen für eine mobile Gasversorgungsanlage für die Kreisstadt begonnen. Dabei wurde die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) unterstützt von der Energieagentur Rheinland-Pfalz, der Hochschule Trier, dem Technischen Hilfswerk Dillenburg (Hessen), dem Deutschen Roten Kreuz und überregionalen Gasversorgern und Fachfirmen.

Umfangreiche Prüfungen nötig

Damit die Haushalte das Gas nutzen können, müssten zunächst die Hausanschlüsse wieder in Betrieb genommen werden. Hierfür bedarf es einer Entlüftung und Prüfung jedes einzelnen Anschlusses, wie das Ministerium mitteilte. Haushalte, bei denen der Gaszähler ausgebaut wurde, müssten einen Installateur beauftragen, der die Heizungsanlage wieder in Betrieb nehme, hieß es. (dpa/amo)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper