Leise und klimafreundlich: Die SWM gehen beim neuen Windrad neue Wege.

Leise und klimafreundlich: Die SWM gehen beim neuen Windrad neue Wege.

Bild: © Peter Rintisch

Die Stadtwerke München setzen bereits während der Bauphase ihrer Windkraftanlage in unmittelbarer Nähe der Allianz-Arena auf eine umweltfreundliche Energieversorgung. Statt lauter Dieselgeneratoren kommt eine Brennstoffzelle zum Einsatz, um den Windkraftturn durch Lichtsignale anzuzeigen. 

Der Ecoport 800 wird laut einer Pressemitteilung am Fundament der Windkraftanlage in einem Schaltschrank installiert und mit einer Batterie zur Pufferung gekoppelt. In dem EcoCabinet wird auch das Methanol gelagert, mit dem die Brennstoffzelle betrieben wird. Der kompakte Stromerzeuger liefert ca. 500 Watt elektrische Energie – ausreichend, um die Batterie mit bis zu 12 Kilowattstunden pro Tag nachzuladen, und so die sicherheitsrelevanten Verbraucher zu versorgen. Drei Wechselrichter sorgen für das dreiphasige Stromangebot und 400 Volt.

Nach Angaben des Dienstleisters Enertools ist die Brennstoffzelle viel effizienter als das Dieselaggregat. So würden bei kleineren Generatoren lastunabhängig häufig zwei bis drei Liter Diesel pro Stunde benötigt. Bei einer geforderten Leistung von 200 Watt verbrauche die Brennstoffzelle hingegen weniger als unter 0,2 Liter Methanol pro Stunde. Zudem sei die Brennstoffzelle auch um einiges leiser. (amo)

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