Daimler-Truck-Chef Daum und Masdar-COO Fawaz Al Muharrami unterzeichneten eine H2-Vereinbarung.

Daimler-Truck-Chef Daum und Masdar-COO Fawaz Al Muharrami unterzeichneten eine H2-Vereinbarung.

Daimler Truck

Der Fahrzeugbauer Daimler Truck will grünen Wasserstoff aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) nach Europa bringen. Welche Möglichkeiten es dafür gibt und in welchem Umfang, das will Daimler Truck jetzt prüfen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten der Fahrzeugbauer und das staatliche Energieunternehmen Masdar nun in der Hauptstadt Abu Dhabi, teilte Daimler Truck mit.

Daum: ein erster Schritt

Ziel ist demnach, eine Wertschöpfungskette aufzubauen und verflüssigten grünen Wasserstoff zu den europäischen Abnehmern zu transportieren. Martin Daum, Vorstandsvorsitzender der Daimler Truck Holding, nannte die Vereinbarung einen ersten Schritt, "um die Versorgung mit grünem Flüssigwasserstoff in Europa zu ermöglichen".

Der Konzern baut wasserstoff- und batteriebetriebene Fahrzeuge. Ab dem Jahr 2039 will Daimler Truck in Nordamerika, Europa und Japan nur noch CO2-neutrale Modelle anbieten, so das Ziel. "Um Nutzfahrzeuge zu dekarbonisieren, ist es absolut entscheidend, grüne Energie global verfügbar zu machen", erklärte Daum weiter.

Vorreiterrolle angestrebt

Die VAE wiederum streben bis 2031 eine Vorreiterrolle als Produzent und Lieferant von kohlenstoffarmem Wasserstoff an. Das Staatsunternehmen Masdar ist auf erneuerbare Energien und Wasserstoff spezialisiert und hat seit der Gründung 2006 nach eigenen Angaben Projekte mit einer Gesamtleistung von 20 GW realisiert. (dz)

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