Der promovierte Physiker Gerald Linke ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW).

Der promovierte Physiker Gerald Linke ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW).

Bild: © Tatiana Back Kurda

Der DVGW stellt sich beim Thema Wasserstoff organisatorisch neu auf. Um das Thema noch besser voranzubringen, hat der Verband seine Expertise rund um den Wasserstoff im neu gegründeten „H2-Kompetenzverbund der deutschen Energiewirtschaft“ gebündelt. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss der Institute des DVGW-Forschungsnetzwerkes.

„Wasserstoff mit seinen vielfältigen Erzeugungs- und Einsatzmöglichkeiten ebnet den Weg in die Diversifizierung unseres Energiesystems. Von dem neuen Kompetenzverbund erwarten wir Synergien in der anwendernahen Wasserstoffforschung. Damit unterstützen wir die Gasbranche dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Praxis umzusetzen und eine Zukunft mit klimaneutralen Gasen konkret auszugestalten“, erklärt der DVGW-Vorstandsvorsitzende Gerald Linke den Hintergrund der Gründung. Ohne effektiven Transfer und breite Kommunikation von Forschungsergebnissen könne die Mammutaufgabe der Umstellung unserer Versorgung auf klimaneutrale Energieträger nicht gelingen.

Syring und Nitzsche sind Sprecher

Zum Verbund gehören die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (DVGW-EBI), das DBI mit der Gas- und Umwelttechnik GmbH in Leipzig (DBI-GUT) und dem Gastechnologischen Institut in Freiberg (DBI-GTI) sowie das Gas- und Wärme-Institut in Essen (gwi). Zu Sprechern des H2-Kompetenzverbunds wurden Gert Müller-Syring und Jörg Nitzsche, beide DBI, ernannt. (amo)

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