Der geplante CO2-Preis wird weiterhin stark diskutiert und seitens der FDP in seiner Verfassungskonformität angezweifelt.

Der geplante CO2-Preis wird weiterhin stark diskutiert und seitens der FDP in seiner Verfassungskonformität angezweifelt.

Bild: © bluedesign/Adobe Stock

Mit der Einführung des CO2-Preises ab 2021 wird die Gasag den Preis für Erdgas anheben. Der Hintergrund: Ab dem 1. Januar erhöht sich der Arbeitspreis pro Kilowattstunde Erdgas um 0,54 Cent (Brutto), wie das Unternehmen in einer Presseerklärung mitteilt. Der CO2-Preis für Verkehr und Wärme ist Teil des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung und fällt für alle Energieträger an, die CO2-Emissionen verursachen.

2021 betrage der Preis je Tonne CO2 demnach 25 Euro und sei von allen Energie-Anbietern in Deutschland zu entrichten, die Endverbraucher belieferten. Die Mehrkosten seien dabei abhängig vom individuellen Verbrauch. Aufgrund der Einführung des CO2-Preises, der Änderung der Umsatzsteuer von 16 Prozent wieder auf 19 Prozent sowie höhere Netzentgelte steige der Preis für den Grundversorgungstarif, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Durchschnittlich 80 Euro mehr pro Wohnung

Bei einem Verbrauch von 12.000 Kilowattstunden für eine durchschnittliche Berliner Wohnungsgröße zahlten Kunden folglich rund 80 Euro mehr pro Jahr im Grundversorgungstarif. Für ein Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden ergebe sich ein jährlicher Mehrpreis von rund 133 Euro, so das Versorgungsunternehmen. (jk)

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