Die Planungen für die Pipeline starteten bereits im Jahr 2015.

Die Planungen für die Pipeline starteten bereits im Jahr 2015.

Bild: © Zeelink

Die letzte Schweißnaht für die Ferngasleitung Zeelink wurde gestern bei der Gas-Druckregel-und Messanlage in Marbeck/Westmünsterland gesetzt, wie OGE mitteilte. Die sogenannte „Goldene Naht“ symbolisiert das Ende der Arbeiten an der Pipeline und gilt als abschließender Meilenstein für die Pipelinebauer. Alle Rohre seien jetzt in den Rohrgraben abgesenkt und miteinander verbunden, heißt es dazu in der Mitteilung.

Abschließende Arbeiten sollen noch folgen, unter anderem das Entlüften der Leitung und die Rekultivierung der Trasse. Insgesamt etwa 13.000 Rohre, was einer Stahlmenge von rund 100.000 t entspricht, mit ungefähr 30.000 Schweißnähten bilden jetzt eine 216 km lange Leitung, die von Lichtenbusch im Raum Aachen bis nach Legden ins Münsterland führt. Erste Planungen zum Leitungsbauprojekt begannen bereits im Jahr 2015.

Die Bezirksregierungen in Köln, Düsseldorf und Münster erteilten die erforderlichen Planfeststellungsbeschlüsse im Frühjahr 2019. Danach wurden innerhalb von zwei Jahren die 216 km lange Pipeline, die Verdichterstation Würselen und drei Gas-Druckregel- und Messanlagen errichtet.

Zeitplan eingehalten und im Budget geblieben

Projektleiter Franz-Josef Kißing weist in der Mitteilung darauf hin, dass das Zeelink Projekt im Zeitplan und im Budget geblieben sei – und das trotz der immer noch geltenden Coronaschutzauflagen.  

Zeelink ist Voraussetzung für die rechtzeitige Umstellung von L- auf H Gas für Millionen Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Das erste Gas soll bereits Ende März durch die betriebsbereite Pipeline und die Anlagen fließen. Zeelink Projektpartner sind Thyssengas und OGE. (amo)

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