Gaspool, eines von zwei marktverantwortlichen Unternehmen für den deutschen Erdgasmarkt, senkt Umlagen und Gebühren zum kommenden Gaswirtschaftsjahr deutlich.

Gaspool, eines von zwei marktverantwortlichen Unternehmen für den deutschen Erdgasmarkt, senkt Umlagen und Gebühren zum kommenden Gaswirtschaftsjahr deutlich.

Bild: © VKU

Ab dem 1. Oktober werden die Umlagen und Entgelte für das Gaspool-Marktgebiet von 0,730 Euro/MWh auf 0,290 Euro/MWh abgesenkt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Auch für RLM-Entnahmestellen sinkt die Umlage deutlich – von derzeit 0,260 Euro/MWh auf 0,015 Euro/MWh. Zum Beginn des neuen Gaswirtschaftsjahres, also zum Oktober, senkt die für das deutsche Marktgebiet mitverantwortliche Agentur zudem das Entgelt für den Gaspool Hub, also den Virtuellen Handelspunkt (VHP) des Marktgebietes, von 0,130 auf 0,116 Cent pro MWh ab.

Das Konvertierungsentgelt von H- zu L-Gas wird zum Wechsel des Gaswirtschaftsjahres 2019 von der bisherigen Obergrenze 45 Cent auf 42 Cent pro MWh abgesenkt. Angesichts der weitreichenden Marktumstellung vom L-Gas zum H-Gas dürfte jedoch besonders interessant sein, dass für diese Konvertierungsrichtung kein Entgelt erhoben wird. Drastisch sinkt zudem die Konvertierungsumlage für das anstehende Gaswirtschaftsjahr: Statt 7,5 Cent werden pro MWh nur noch 0,5 Cent fällig. (sig)

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