Für große Pipeline-Projekte werden Tausende von Rohren benötigt. Der Standard-Durchmesser liegt bei 1 oder 1,20 Meter.

Für große Pipeline-Projekte werden Tausende von Rohren benötigt. Der Standard-Durchmesser liegt bei 1 oder 1,20 Meter.

Bild: © Gazprom

Der russische Energieriese Gazprom hat nach einer Entscheidung eines Schiedsgerichts dem polnischen Gaskonzern PGNiG einen Milliardenbetrag als Kompensation für überhöhte Preise zurückgezahlt. Man werde aber weiter gegen das Urteil vorgehen, teilte der Konzern der Staatsagentur Tass zufolge am Dienstag mit. Nach Angaben des polnischen Unternehmen handelt es sich dabei um eine Summe von 1,5 Milliarden Dollar (rund 1,34 Milliarden Euro). Die Rückzahlung werde Gazproms Position im weiteren Vorgehen nicht schwächen, hieß es aus Moskau.

PGNiG zufolge hatten beide Seiten einen Vertragszusatz unterzeichnet, der unter anderem die Details zur Rückzahlung der Summe bis zum 1. Juli vorsehe. Ende März hatte Polen das Gerichtsverfahren gegen Gazprom gewonnen. Demnach muss der russische Monopolist die Preise für Polen rückwirkend ab November 2014 senken.

Der polnische Gaskonzern hatte das Schiedsgericht angerufen, weil der Preis für die Energielieferungen deutlich über Gazproms Tarifen für andere europäische Länder gelegen habe. In dem nun unterzeichneten Vertragszusatz werde der Gaspreis für künftige Lieferungen nach den Vorgaben des Schiedsgerichts geregelt, so PGNiG. (dpa/amo)

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