Die Unterzeichnung der Absichtserklärung: Lars Ziemann, Reiner Haseloff, Chris Döhring, Andreas Schüppel (v.l.)

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung: Lars Ziemann, Reiner Haseloff, Chris Döhring, Andreas Schüppel (v.l.)

Bild: © Staatskanzlei Sachsen-Anhalt/ Stefan Gäbler

Die Stadtwerke Zeitz wollen in die Produktion von grünem Wasserstoff einsteigen. Lars Ziemann, der Geschäftsführer des kommunalen Unternehmens, unterzeichnete gemeinsam mit Andreas Schüppel, Geschäftsführer des Chemieunternehmens Puraglobe und Chris Döhring, Geschäftsführer der Getec Green Energy, im Beisein von Ministerpräsidenten Reiner Haseloff eine Absichtserklärung zum Ausbau einer entsprechenden Produktionsanlage.

Die Elektrolyse soll laut einer Pressemitteilung im Chemiepark Zeitz errichtet werden. Aus Wasser und Windenergie soll Wasserstoff erzeugt werden. „Diese Absichtserklärung ist ein wichtiger Meilenstein, um die Stadtwerke Zeitz für die Zukunft der Energieversorgung zu rüsten und gleichzeitig ein Beitrag für den Industriestandort Zeitz und einen unserer wichtigsten Kunden. Wir arbeiten aktuell an einigen Projekten, um den Strukturwandel aktiv mitzugestalten. Dies ist für unsere Region sehr wichtig, um auf Dauer Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig neue Perspektiven zu schaffen. Wir als kommunales Unternehmen sehen uns hier in der Pflicht einen Beitrag zu leisten,“ führt Lars Ziemann in der Mitteilung aus.

Puraglobe erweitert seine Kapazitäten

Die Wasserstoff-Anlage werde benötigt, da Puraglobe seine Produktion von wiederverwendetem Motoröl in Sachsen-Anhalt deutlich ausbauen will. 70 Millionen Euro will die Firma in diesem und im kommenden Jahr in den Standort im Chemiepark Zeitz investieren. Geplant ist der Bau einer dritten Raffinerie in der 100 neue Arbeitsplätze entstehen können. Die Anlage in Zeitz wird damit zum größten Standort für aufbereitetes Motoröl weltweit. (amo)

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