Mainova-Chef Constantin Alsheimer setzt beim Wasserstoff auf Technologieoffenheit.

Mainova-Chef Constantin Alsheimer setzt beim Wasserstoff auf Technologieoffenheit.

Bild: © Mainova AG

Sieben hessische Unternehmen haben sich zusammengetan und bieten der Landesregierung Unterstützung beim Aufbau einer hessischen Wasserstoffwirtschaft an. Dazu zähle auch die Mitarbeit bei der Gestaltung einer technologieoffenen und sektorübergreifenden Wasserstoffstrategie für Hessen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Konkret handelt es sich um Mainova, den Rhein-Main-Verkehrsverbund, Viessmann Deutschland, Heraeus Precious Metals, Infraserv Höchst KG, Messer Group und Opel Automobil.

Wasserstoff birgt aus Sicht der beteiligten Unternehmen enormes Potenzial. Zum einen könne er einen signifikanten Beitrag zur Dekarbonisierung Hessens leisten, da er fossile Energieträger in gleich mehreren Sektoren – Strom, Wärme, Industrie und Verkehr – ersetzen und somit wesentlich zum Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 beitragen könne. Zum anderen ergeben sich aus Sicht der Partner durch den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft aber auch große Wachstumschancen für die hessische Wirtschaft, heißt es in der Mitteilung.

Vier zentrale Bereiche

Für den Erfolg einer Wasserstoffstrategie sind aus Sicht der beteiligten Unternehmen vier Bereiche zentral. Erstens die Versorgung mit Wasserstoff beispielsweise durch die Erzeugung in Hessen. Zweitens die Verteilung von Wasserstoff durch die Nutzung vorhandener Transport- und Verteilnetze. Drittens die sektorenübergreifende Nutzung von Wasserstoff in möglichst allen Bereichen. Und viertens der Ausbau von Forschung und Entwicklung in Bezug auf Wasserstoff.

Bei der noch zu erarbeitenden Wasserstoffstrategie komme es darauf an, auf dem Weg in eine grüne Wasserstoffwirtschaft auf Technologieoffenheit zu setzen. Auch das Klimaschutzpotenzial von blauem und türkisem Wasserstoff müsse genutzt werden. Gleichzeitig ist Wasserstoff aus Sicht der Partner neben Industrie und Verkehr auch in der leitungsgebundenen Energiewirtschaft und im Gebäudesektor langfristig unverzichtbar. (amo)

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