Die durchschnittliche Unterbrechung der Versorgung von Letztverbrauchern mit Gas betrug im vergangenen Jahr 30 Sekunden. Dies sei der niedrigste Wert, den die Bundesnetzagentur seit 2006 ermittelt hat, wie die Regulierungsbehörde am Dienstag mitteilte.
"Die Versorgungsqualität der deutschen Gasnetze ist hoch. Dies bringt der aktuell ermittelte Wert für die durchschnittlichen Versorgungsunterbrechungen zum Ausdruck", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.
Bundesnetzagentur ermittelt jährlich den SAIDI-Wert
Die Bundesnetzagentur ermittelt jährlich den Durchschnittswert der Gas-Versorgungsunterbrechungen für alle Letztverbraucher in Deutschland (SAIDI: System Average Interruption Duration Index). Mit diesem Index werden ungeplante Unterbrechungen gemessen, die auf Einwirkungen durch Dritte, Störungen im Bereich des Netzbetreibers, Rückwirkungen aus anderen Netzen oder sonstige Störungen zurückzuführen sind.
Seit dem Jahr 2006 wird der SAIDI-Wert für die deutschen Gasnetzbetreiber von der Bundesnetzagentur ermittelt und unter www.Bundesnetzagentur.de/SAIDI-Gas veröffentlicht. (hil)



