Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Bild: © Adobe Stock/Thomas

Die Mainzer Stadtwerke planen gemeinsam mit der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) die Erzeugung von Wasserstoff. Neben einem 25 MW starken Elektrolyseur ist auch ein Verteilnetz in Planung. Nun geht es um eine Förderzusage durch das BMWi.

Das geplante Wasserstoff-Netz soll etwa fünf Kilometer vom Industriegebiet auf der Ingelheimer Aue bis zum Hauptbahnhof verlaufen. So sollen Industriekunden wie auch die Mainzer Mobilität versorgt werden, wenn sie in den kommenden Jahren stärker auf das Hydrogen setzen. Zusätzlich können bestehende Versorger ihren grünen Wasserstoff unkompliziert in das neue Netz einspeisen.

Zudem soll eine Wasserstofftankstelle und eine Abfüllanlage errichtet und in das Netz integriert werden, um auch anderen Verbrauchern einen H2-Zugang zu bieten. Abhängig ist das Projekt von einer IPCEI Förderung (Important Projects of Common European Interest) der EU für Wasserstofftechnologien und -systeme.

Fertigstellung  für 2027 geplant

Bewerben konnten sich sämtliche Projekte entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette. Dies betrifft Investitionen in Erzeugung von grünem Wasserstoff, in Wasserstoffinfrastruktur und die Nutzung von Wasserstoff für Mobilität und in der Industrie. KMW und die Mainzer Stadtwerke haben die Förderskizze eingereicht und rechnen Ende 2021 mit der Entscheidung, ob das Projekt gefördert wird.

Bei positivem Ergebnis soll die Umsetzung direkt im Jahr 2022 starten. Die Fertigstellung könnte dann bis 2027 erfolgen. (lm)

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