Biogasanlagen benötigen Substrat für die Vergärung. Durch die Hitze wird aber zu wenig Biomasse aufgebaut. Entsprechend ernten die Betreiber weniger. Mais erreicht an manchen Standorten derzeit nur eine Höhe von einem Meter.

Biogasanlagen benötigen Substrat für die Vergärung. Durch die Hitze wird aber zu wenig Biomasse aufgebaut. Entsprechend ernten die Betreiber weniger. Mais erreicht an manchen Standorten derzeit nur eine Höhe von einem Meter.

Bild: © Philipp Pohlmann/pixelio

Mithilfe von Vergärung soll künftig in Bernburg aus Bioabfällen Energie gewonnen werden. Bis Ende 2021 entstehe im Gewerbegebiet West nahe der Autobahn 14 eine neue Anlage, teilte das Energieunternehmen MVV mit. Der Spatenstich für den Neubau fand am Montag statt. Etwa 20 Millionen Euro sollen in das Projekt investiert werden.

"Die neue Anlage ist ein Paradebeispiel einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, denn sie ist eine gute regionale Lösung, um Bioabfälle stofflich und energetisch zu verwerten", sagte Sachsen-Anhalts Umweltministerin Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen) laut Mitteilung.

Nach der Fertigstellung der Biogasanlage sollen dort jährlich etwa 33.000 Tonnen Abfälle aus Bernburg und Umgebung verarbeitet werden. Dafür zersetzen Bakterien Bananenschalen, Essensreste und Gartenlaub. Die Behälter seien gas- und geruchsdicht, teilte MVV mit. So soll kein Gas in die Atmosphäre entweichen. (dpa/amo)

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