Wird im Juni BDEW-Präsidentin: Entega-Chefin Marie-Luise Wolff.

Wird im Juni BDEW-Präsidentin: Entega-Chefin Marie-Luise Wolff.

Bild: © Entega

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) hat einen Wasserstoff-Rechner entwickelt, der die Wirtschaftlichkeit von Wasserstoffvorhaben analysiert. Mit dem Online-Tool können Unternehmen laut einer Pressemitteilung ihren Wasserstoffbedarf, den damit verbundenen Stromverbrauch und die Kosten ermitteln. PwC will ihnen so eine Ersteinschätzung liefern, ob und ab welchem Nutzungszeitpunkt sich eine Investition in Wasserstoff für sie lohnt. Die Basis für die Berechnung bilden dabei umfassende PwC-Daten zu spezifischen Verbräuchen, Wirkungsgraden und Kostenentwicklungen.

Nach Jürgen Peterseim, Wasserstoff- und Energieexperte bei PwC Deutschland, ist der Bedarf nach einer solchen Ersteinschätzung groß. Man wolle mit dem Rechner Perspektiven für ganz unterschiedliche Branchen, ob im Transportsektor, in der Industrie oder dem Gebäudesektor, eröffnen.

Diagramm sorgt für Anschaulichkeit

Nutzer sollen die geplante Anwendung, den Produktionszeitraum, die Stromkosten oder den CO2-Preis in den Rechner eingeben. Sie erhalten dann einen Überblick über die benötigte Wasserstoffmenge und die damit verbundenen Kosten. Das Ergebnis, inklusive der Vermarktung von Nebenprodukten und Förderungen, visualisiert das Tool anhand eines Diagramms.

Dargestellt wird auch der "Break-Even-Point" von Wasserstoff – also der Zeitpunkt, an dem die Kosten gleich dem Erlös sind. Vergleichen lässt sich das Ergebnis mit der jeweiligen Referenztechnologie, zum Beispiel einem Dieselbus oder Hochofen. (amo)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper