Die Energieversorgung Oberhausen baut ihre Fernwärme aus.

Die Energieversorgung Oberhausen baut ihre Fernwärme aus.

Bild: © Energieversorgung Oberhausen

Das neue Gasmotoren-BHKW)der Energieversorgung Oberhausen AG (Evo) an der Danziger Straße wird von einem Konsortium bestehend aus der Zeppelin Power Systems GmbH und der Matthäi Bauunternehmen GmbH gebaut. Den entsprechenden Vertrag haben die Partner nun mit der Evo unterzeichnet.

„Mit dem Bau des neuen Gasmotoren-BHKWs investiert die Evo allein mit diesem Projektr und zwölf Mio. Euro in die Versorgungssicherheit der Stadt Oberhausen sowohl bei der Strom- als auch bei der Fernwärme-Versorgung“, erklärt Bernd Homberg, technischer Vorstand der Evo. Die neue Anlage wird mit Erdgas befeuert und versorgt umgerechnet 10.000 Haushalte mit Strom sowie 5.500 Haushalte mit Fernwärme. 

Konsortium gewinnt Ausschreibung

Das BHKW arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und produziert dadurch gleichzeitig elektrische sowie  thermische Energie (Wärme). So erreicht die Anlage einen Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent. „Damit ist das neue Gasmotoren-BHKW besonders effizient und ressourcen-schonend“,  erläutert Christian Basler, Leiter des Erzeugungsbereichs bei der Evo. Die neue Anlage sei besonders variabel einsetzbar.  "Wenn Strom aus Windkraft oder Solaranlagen nur eingeschränkt  zur  Verfügung  steht, kann unser BHKW schnell aushelfen und hier vor Ort Strom erzeugen“, verdeutlicht Basler.

Im Rahmen der Ausschreibung hatten eine Vielzahl von Unternehmen entsprechende Angebote eingereicht. In einer Finalrunde mit insgesamt drei Bietern hat sich schließlich das Konsortium aus  Zeppelin Power Systems  und  Matthäi mit seinem kombinierten  Angebot  von  Bauleistung und Anlagenbau aus einer Hand überzeugend durchgesetzt. Frank  Brinkmann, Geschäftsführer von Matthäi, ergänzt: „Die Entscheidung, als Konsortium in die Ausschreibung zu gehen, war goldrichtig: Die Inbetriebnahme des neuen Gasmotoren-BHKW ist für die erste Jahreshälfte 2021 geplant; der genaue Zeitplanist jedoch abhängig von den Witterungsbedingungen in den kommenden beiden Wintern. (sg)

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