Bild: © Thomas Max Müller

Wegen zahlreicher, vor allem kleinerer Erdbeben im Nordosten des Landes hatten die Niederlande schon zuvor ein Ende der Erdgasförderung angekündigt. Die Erdgasförderung gilt als Ursache der Beben in der Region. Wenn das Erdgas über Bohrungen aus dem Sandstein gezogen wird, kann das Experten zufolge Spannungen und Brüche verursachen und in der Folge dann Erdbeben. Bereits im kommenden Jahr soll die Fördermenge auf unter zwölf Milliarden Kubikmeter gedrosselt werden, das sind rund vier Milliarden weniger als bisher geplant. Bei dieser Menge gilt das Risiko von Erdbeben als gering. Nach Angaben des Wirtschaftsministers wird der Staat im kommenden Jahr rund 400 Mio. Euro weniger einnehmen.

Das Erdgasfeld nahe der deutschen Grenze war 1959 entdeckt worden und gilt als eines der größten Vorkommen der Welt. In den vergangenen Jahren hatten Erdbeben Tausende von Häusern teils schwer beschädigt. Unter dem Druck der Bevölkerung hatte die Regierung daher zugesagt, die Förderung zu beenden. (dpa/ab)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper