Nikola, Iveco und OGE haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit beim leitungsgebundenen Transport von Wasserstoff für Brennstoffzellen ("FCEVs") von diversen Produktionsstandorten zu Wasserstofftankstellen unterzeichnet. Zunächst müssten allerdings die Rollen und Verantwortlichkeiten der Partner sowie die Grundsätze der Zusammenarbeit konkretisiert und formalisiert werden, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.
Der Nutzfahrzeughersteller Iveco und OGE, Betreiber eines 12.000 Kilometer langen Erdgastransportnetzes in Deutschland, wollen mit Nikola den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur weiter vorantreiben, um die von der europäischen Politik und der Industrie geforderte Marktdurchdringung von FCEVs zu beschleunigen, heißt es. Nikola will dazu Tankstellen für OEM-Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellen an zentralen Standorten im Wasserstoffnetz der OGE errichten.
Versorgung von wasserstoffbetriebenen Lkws
Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll insbesondere die Weiterentwicklung von H2-Tankstellen in Deutschland für den europäischen Güterverkehr sowie die Zusammenarbeit mit Industriepartnern bei der Realisierung von Speichern und Betankungsmöglichkeiten für FCEVs sein. Der Fokus liegt dabei auf der Transport- und Betankungsinfrastruktur. Ziel ist es, Lkw-Besitzer künftig weitflächig mit Wasserstoff versorgen zu können. (jk)



