Das Logo von RWE ist an der Fassade eines Gebäudes auf dem RWE-Campus in Essen zu sehen.

Das Logo von RWE ist an der Fassade eines Gebäudes auf dem RWE-Campus in Essen zu sehen.

Bild: © Fabian Strauch/dpa

Die RWE-Tochter Supply & Trading will den Wasserstoffhandel zwischen Australien und Deutschland entwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnete das Unternehmen mit dem australischen Projektentwickler H2U.

Ziel sei es, grünen Wasserstoff von Australien nach Europa zu bringen, heißt es in einer Presseaussendung. Eine wichtige Rolle soll das geplante LNG-Terminal in Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) spielen, für das RWE Kapazitäten buchen will.

Elektrolyse-Anlage mit 1,5 GW

H2U entwickelt mehrere Wasserstoffprojekte in Australien und Neuseeland. In Südaustralien will das Unternehmen etwa eine Elektrolyse-Anlage mit einer Leistung von 75 Megawatt errichten. Sie soll Wasserstoff für etwa 40.000 Tonnen Ammoniak jährlich liefern können. In einer zweiten Ausbauphase will H2U in den nächsten Jahren die Elektrolyse-Kapazität auf 1,5 Gigawatt erweitern.

RWE baut in Australien auch Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. In Limondale errichtet das Unternehmen derzeit einen der größten Solarparks des Landes.

RWE-Wasserstoffprojekte

Darüber hinaus treibt RWE rund 30 Wasserstoffprojekte voran, die sich vor allem in den Niederlanden, Deutschland und Großbritannien befinden. (ab)

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