Hier wird der richtige Druck gemacht: Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch nimmt mit Jürgen Bock (Technischer Leiter), Andreas Krause (Leiter Netzbetrieb) und Projektleiter Karl-Heinz Reuter (v.l.) die neue Gasübernahmestation in Betrieb.

Hier wird der richtige Druck gemacht: Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch nimmt mit Jürgen Bock (Technischer Leiter), Andreas Krause (Leiter Netzbetrieb) und Projektleiter Karl-Heinz Reuter (v.l.) die neue Gasübernahmestation in Betrieb.

Bild: © Stadtwerke Herne/M. Kusch

Sie verbirgt geschickt, was eigentlich in ihr steckt: außen unscheinbare Fertiggarage, innen ein paar gelbe Rohre und kreisrunde Messinstrumente. Für die sichere und effiziente Gasversorgung in Herne übernimmt die neue Gasübernahmestation der Stadtwerke auf dem ehemaligen Zechengelände "Unser Fritz" eine wichtige Funktion.

Die mittlerweile sechste Station im Stadtgebiet reduziert den Gasdruck einer überregionalen Hochdruckleitung passend für das über 600 Kilometer lange Netz der Stadtwerke. Bis zu 5000 Kubikmeter Erdgas in der Stunde kann die neue Station verarbeiten. Mit dem größten Teil davon sichern die Stadtwerke die Versorgung ihrer Haushalts-, Industrie- und Gewerbekunden.

Neue Unternehmen anziehen

Das Gewerbegebiet "Unser Fritz" soll so für Ansiedlungen noch attraktiver werden. Schon jetzt nutzt ein angrenzendes Tiefkühllager, das größte seiner Art in Deutschland, einen Teil des Gases, um in Blockheizkraftwerken effizient Kälte, Strom und Wärme zu produzieren. 

"Die Station ist zusammen mit 700 Metern neuen Leitungen eines der größten Projekte, das wir im Gasnetz in den letzten Jahren gestemmt haben", sagt Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch nicht ohne Stolz. "Wir leisten damit einen wichtigen Infrastrukturbeitrag für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Herne." (amo)

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