Der B.KWK sieht in dem BEHG auch eine Gefahr für die Wärmewende, weil Anlagen einer bestimmten Größe benachteiligt werden. (Symbolbild)

Der B.KWK sieht in dem BEHG auch eine Gefahr für die Wärmewende, weil Anlagen einer bestimmten Größe benachteiligt werden. (Symbolbild)

Bild: © Evija/AdobeStock

Mit einem geplanten Investitionsvolumen von insgesamt rund 1,5 Mio. Euro, verteilt über den angedachten Projektzeitraum von etwa eineinhalb Jahren, wollen sich die Stadtwerke Pforzheim in Sachen erneuerbare Energien noch breiter aufstellen und durch ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) die regional anfallende Energiequelle Klärgas effektiver nutzen. Mit einem neuen BHKW soll der Standort am Heizkraftwerk (HKW) noch in diesem Jahr weiter ausgebaut und das in der Kläranlage anfallende Gas genutzt werden, teilt das kommunale Unternehmen mit.

Die im Klärwerk anfallenden Mengen an Klärgas, das, ähnlich wie Erdgas, zum Großteil aus Methan besteht, hat einen kurzen Weg: Nur etwa 700 Meter soll das neue BHKW vom Klärwerk entfernt sein. Die jährlich entstehenden etwa 1,5 Mio. m³ Klärgas, die bislang bereits ergänzend im HKW umgesetzt wurden, sollen zeitnah gezielt durch einen zukunftsfähigen Motor in Wärme und Strom umgewandelt werden. Die SWP rechnen mit einer Leistung von etwa 500 kWth und 500 kWel – also umgesetzte Wärme- bzw. elektrische Energie. Ähnlich wie die Motoren im Heizkraftwerk soll das neu geplante BHKW zum Teil „Ready for H2“ sein, also auch eingespeisten Wasserstoff zu einem gewissen Prozentsatz nutzen können. (gun)

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