Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein für den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft.

Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein für den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft.

Bild: © Adobe Stock/malp

Der Landkreis Saarlouis, die Wirtschaftsförderung Untere Saar, die IHK Saarland, die Transformationswerkstatt Saar der IG Metall und der Verband Autoregion haben sich zusammengetan, um den „Zukunftscampus Wasserstoff“ voranzutreiben. Landrat Patrik Lauer spricht mit Blick auf das Projekt von einer echten Chance für die Region. Wasserstoff könne der von der Autoindustrie, aber auch Stahlkonzernen geprägten Region helfen, den Strukturwandel zu meistern.

Wie IHK-Hauptgeschäftsführer Frank Thomé in einer Mitteilung ausführt, wolle man das Saarland im Spitzenfeld der Wasserstoffregionen in Deutschland positionieren. „Nur wenn es gelingt, Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend zu nutzen, wird der damit einhergehende Strukturwandel auch bei uns im Saarland erfolgreich sein.“ Der Zukunftscampus Wasserstoff solle Forschung, Ausbildung und Lehre sowie Produktion miteinander vernetzen und als Innovationsschmiede zum Technologietransfer die bestehenden Einrichtungen und Initiativen ergänzen, heißt es weiter.

Verschiedene Akteure vernetzen

Konkret soll es etwa um die Ansiedlung weiterer Unternehmen, Start-ups und Forschungsein richtungen gehen, die rund um das Thema Wasserstoff aktiv sind. Der Zukunftscampus solle zu einer Ideenschmiede werden, und für eine positive Strahlkraft weit über das Saarland hinaus sorgen. 

Gleichzeitig könne der Campus dazu beitragen, die Beschäftigen für die Zukunftstechnologie zu qualifizieren und neue Perspektiven zu eröffnen, lässt sich Ralf Cavelius, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen, in der Mitteilung zitieren. Rund um den Wasserstoff würden in den nächsten Jahren neue Berufsbilder entstehen. Es müsse darum gehen, schon jetzt die Fachkräfte von morgen auszubilden. (amo)

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