Die Partner von "HyDeal Ambition" wollen grünen Wasserstoff zum Preis fossiler Brennstoffe anbieten. (Symbolbild)

Die Partner von "HyDeal Ambition" wollen grünen Wasserstoff zum Preis fossiler Brennstoffe anbieten. (Symbolbild)

Bild: © Alexander Limbach/AdobeStock

Wenn das Wasserstoffprojekt „HydroHub Fenne“ ab Ende 2026 grünen Wasserstoff produziert, will die Saarbahn diesen abnehmen und einsetzen. Darauf haben sich das Energieunternehmens Steag, welches das Wasserstoffprojekt realisiert und die Saarbahn geeinigt. Mit einer Leistung von rund 53 Megawatt kann der „HydroHub Fenne“ bis zu 8.700 Tonnen Wasserstoff (H2) pro Jahr erzeugen. Dieser Wasserstoff soll ab Ende 2026 gemäß einem entsprechenden „Memorandum of Understanding“ (MoU), das Saarbahn und das Essener Energieunternehmen geschlossen haben, in Teilen an den Saarbrücker Nahverkehr gehen, heißt es seitens der Steag.

Die Saarbahn selbst plant bis 2025 die Umsetzung eines ersten Teils ihres Projekts „TraficHdeux“, das sich das Ziel gesetzt hat, die Infrastruktur für den Betrieb eines grenzüberschreitenden ÖPNV mit Brennstoffzellenzügen und -bussen aufzubauen. Vorrangig sollen die Busverkehre schrittweise auf einen emissionsfreien Antrieb umgestellt werden. Dafür steht bis Ende dieses Jahrzehnts die Neubeschaffung von 85 Solo- und Gelenkbussen an, die zu großen Teilen mit einer Brennstoffzelle angetrieben werden sollen und entsprechend Wasserstoff als Treibstoff verwenden.

„Um diese Planungen zu realisieren, benötigen wir künftig zunächst rund 255 Tonnen Wasserstoff pro Jahr – mit steigender Tendenz in den Folgejahren“, sagt Torsten Burgardt, der bei der Saarbahn das Projekt „TraficHdeux“ verantwortet. 2030 werde der Wasserstoffbedarf der Saarbahn schließlich bei rund 775 Tonnen pro Jahr liegen. (gun)

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