Wasserstoff: Millionen-Förderung für Stadtwerke Bayreuth

Die Stadtwerke Bayreuth wollen den Wasserstoff auch in der Mobilität nutzen.
Bild: © Stadtwerke Bayreuth
Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat an die Stadtwerke Bayreuth einen Förderbescheid in Höhe von 5 Millionen Euro für den Aufbau eines Elektrolyseurs zur Erzeugung grünen Wasserstoffs übergeben. Die Stadtwerke Bayreuth profitieren damit vom Bayerischen Elektrolyseurförderprogramm.
Aiwanger betont, dass die Stadtwerke Bayreuth ihren Wasserstoffpfad fortsetzen. „Neben der Förderung für eine Wasserstofftankstelle unterstützen wir die Stadtwerke auch beim Bau eines Elektrolyseurs. So können die Wasserstoffbusse direkt mit selbst erzeugtem Wasserstoff betankt werden.“ Das Gesamtkonzept der Stadtwerke Bayreuth mache sie zurecht zu einem Energiepionier. Mit der Wasserstofftechnologie wolle der Freistaat gezielt High-Tech, Innovation und Klimaschutz verbinden.
Abwärme nutzen
Mit regenerativem Strom aus der Region wollen die Stadtwerke auf ihrem Grundstück in der Eduard-Bayerlein-Straße den Wasserstoff mittels Elektrolyse herstellen – die Abwärme der Anlage soll in der neuen Firmenzentrale am selben Standort genutzt werden. Im April 2024 übergab Minister Aiwanger den Stadtwerken einen Förderbescheid für eine Wasserstofftankstelle.
„Unser Plan ist es, dass unsere Busse bis 2038 emissionsfrei werden, wodurch wir im Vergleich zu heute jedes Jahr rund 2000 Tonnen CO2 einsparen werden. Wir haben bereits eine große Wegstrecke zurückgelegt: Wir setzen uns intensiv mit der Technik auseinander, wir testen Wasserstoffbusse verschiedener Hersteller und wir sind viel unterwegs, um Wasserstoff-Projekte in den unterschiedlichsten Regionen unter die Lupe zu nehmen und uns mit den Betreibern auszutauschen. Dabei sehen wir, dass Wasserstoff im Bereich ÖPNV immer mehr Anwender findet: Von Aschaffenburg über das Münchner Umland bis hin zu Bielefeld, Duisburg, Mannheim, Heidelberg und Wien setzen immer mehr Verkehrsunternehmen darauf“, erläuterte Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer damals. (amo)

