Der Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kommt voran.

Der Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kommt voran.

Bild: © Andreas Arnold/dpa

Das geplante Wasserstoffcluster Ost-Brandenburg soll im Land Industrie- und potenzielle Erzeugungsstandorte für grünen Wasserstoff vernetzen. Ziel sei auch, die Infrastruktur in diesem Bereich in Richtung Osteuropa voranzutreiben, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Donnerstag.

Ministerium und die Wirtschaftsförderung des Landes koordinierten das Vorhaben. Beteiligt sind nach den Angaben unter anderem das Stahlunternehmen ArcelorMittal, die Chemieunternehmen BASF und PCK und die Energieversorger Ewe und Enertrag und sowie die Leag.

Steinbach fordert Finanzierungsinstrumente

Eine funktionsfähige Wasserstoffinfrastruktur sei notwendig, die Mengen zu transportieren, die die Standorte benötigten, sagte Steinbach. Die Bundesregierung müsse kurzfristig dafür Finanzierungsinstrumente schaffen.

Das Wasserstoffcluster sei von entscheidender Bedeutung, damit langfristig das Stahlwerk in Eisenhüttenstadt mit grünem Wasserstoff zur Herstellung von klimaneutralem Stahl versorgt werden könne, sagte Reiner Blaschek, Geschäftsführer von ArcelorMittal. Mit einem verfügbaren Leitungsnetz und ausreichenden Mengen zu wirtschaftlichen Preisen werde es gelingen, Stahl von 2030 an klimaneutral zu fertigen. (dpa/amo)

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