Stromnetze sind die Autobahnen der Energie. Da in Süddeutschland Kernkraftwerke stillgelegt werden, bekommen die Netze eine höhere Wertigkeit, da sie den im Norden erzeugten Windstrom gen Süden in die großen Verbrauchszentren leiten.

Stromnetze sind die Autobahnen der Energie. Da in Süddeutschland Kernkraftwerke stillgelegt werden, bekommen die Netze eine höhere Wertigkeit, da sie den im Norden erzeugten Windstrom gen Süden in die großen Verbrauchszentren leiten.

Bild: © Michael Raubold/Amprion

Nachdem Amprion drei Standorte für den nördlichen Konverter der Gleichstromverbindung A-Nord ins Visier genommen hat, steht der endgültige Standort nun fest: Auf etwa zehn Hektar im Gewässergebiet "Petkumer Sieltief" soll der Spannungswandler ab 2022 errichtet werden.

Eines der wichtigsten Entscheidungskriterien für den Standort war für den Übertragungsnetzbetreiber die Nähe zu der Umspannanlage Emden Ost. Die Anlage ist der im Gesetz festgeschriebene nördliche Netzverknüpfungspunkt für die geplante Trasse von Niedersachen über Nordrhein-Westfalen nach Baden-Württemberg.

2025 soll A-Nord bereits Strom transportieren

Für den Bau fehlt Amprion nun noch die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz. Damit das Gewerbeaufsichtsamt in die Prüfung gehen kann, bedarf es unter anderem einer umweltfachlichen Vorprüfung. Wenn alles gut geht, könnte der Konverter bereits Ende 2024 ans Netz gehen. Im Jahr darauf soll dann auch die Gleichstromtrasse ihren Betrieb aufnehmen. (ls)

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