Dachflächen-PV-Anlagen können eine großen Beitrag zur klimafreundlichen Energieerzeugung leisten.

Dachflächen-PV-Anlagen können eine großen Beitrag zur klimafreundlichen Energieerzeugung leisten.

© dandesign86 / Adobe Stock

Bezeichnender könnte der Ort für ein Energiewende-Projekt kaum sein, auf der ehemaligen Aschekippe des Braunkohle-Tagebaus Karlschacht II in der Steiermark wird nun eine PV-Anlage errichtet, um die Region mit Ökostrom zu versorgen.

Die Energie Steiermark errichtet auf dem 21 Hektar großen Areal in den kommenden Monaten 38.000 PV-Kollektoren und will so bis Herbst gut 16 MW PV-Leistung ans öffentliche Netz bringen. 18 Mio. kWh Ökostrom sollen so jährlich erzeugt werden und rein rechnerisch 5700 Privathaushalte versorgen.

Ein Fokus liegt auf Dach-PV

Für die Energie Steiermark ist das nur ein weiterer Schritt in ihrer Sonnenstrom-Offensive. In den kommenden Jahren plant das Unternehmen landesweit PV-Projekte mit einer Gesamtleistung von 300 MW zu realisieren. Zwei Mrd. Euro stehen hierfür als Investitionssumme bereit. Auszahlen könnte sich das für etwa 100.000 Haushalte, die dann Sonnenstrom beziehen können.

Ein Baustein, um dieses Ziel zu erreichen sind Dach-PV-Anlagen, 20.000 Stück will der Energieversorger davon auf Privatdächer, aber auch auf Gewerbedächer bringen. 450 Hektar Fläche hat er sich dafür bereits gesichert und plant 250 Mio. Euro zu investieren. (lm)

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