Auf dem Bayernwerk-Gelände in Regensburg kommt ein mobiler Speichercontainer zum Einsatz, um drei Ladesäulen für E-Autos mit Strom zu versorgen. Doch damit nich genug, soll die Anlage mit einer Kapazität von 480 kWh auch netzdienliche Flexibilität bereitstellen.
„Oskar II“, so der Name des Speichers in Anlehnung an den Bayernwerk-Gründervater Oskar von Miller, ging am Freitag in den Testbetrieb und beliefert seitdem zwei Ladepunkte mit 22 kW Leistung, sowie eine Schnellladestation mit 150 kW Leistung.
Second-Life-Batterien im Einsatz
Im zweiten Schritt soll der Speicher dann baulich leicht verändert werden und zum Ausgleich von Lastspitzen beitragen, um den Anteil von Wind- und PV-Strom im Netz zu erhöhen und ihn vor der Abregelung zu bewahren. Damit leistet „Oksar II“ nicht nur einen Beitrag zur Energiewende, sondern auch zum Umweltschutzt.´
Die Anlage besteht nämlich aus Second-Life-Batterien. Nachdem sie ihren Dienst unter der „Motorhaube“ eines E-Fahrzeugs verrichtet haben, finden sie hier nun noch einmal Verwendung. (lm)



