Bei einer Fuhrländer-Anlage im Landkreis Uelzen ist Anfang Februar ein Flügel abgebrochen. Die Anlage stammt aus dem Jahr 2002.

Bei einer Fuhrländer-Anlage im Landkreis Uelzen ist Anfang Februar ein Flügel abgebrochen. Die Anlage stammt aus dem Jahr 2002.

Bild: © Philipp Schulze/dpa

Von einem 100 Meter hohen Windrad im Kreis Uelzen ist bei stürmischem Wetter ein über 30 Meter langes Rotorblatt abgebrochen. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Polizei vom Sonntag niemand.

Das Windrad, eine Fuhrländer-Anlage, ist Teil eines Windparks in der Gemeinde Wriedel mit zehn weiteren ähnlichen Anlagen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

Blitzschlag wird ausgeschlossen

Der Windparkbetreiber Energiekontor schätzt den Schaden an der Anlage auf 100.000 bis 150.000 Euro. Das Windrad sei seit 2002 in Betrieb gewesen. Einen ähnlichen Vorfall habe es im vergangenen Jahr bei einer Anlage in Brandenburg gegeben. Damals sei ein Blitzeinschlag als Ursache vermutet werden, das könne aber diesmal ausgeschlossen werden, sagte der Leiter der Betriebsführung bei Energiekontor, Carsten Schwarz, der Deutschen Presse-Agentur.

Das Windkraftrad in Uelzen habe sich am Samstag bei hohen Windgeschwindigkeiten zunächst ordnungsgemäß selber abgeschaltet. Dann sei es wieder angelaufen, danach sei der Flügel abgebrochen. Ein Gutachter soll den Schaden am Montag untersuchen. Die anderen zehn Anlagen in dem Windpark liefen normal weiter. (dpa/al)

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